Kapazitiver Blindwiderstand Rechner
Gib eine Frequenz und eine Kapazität ein, um den kapazitiven Blindwiderstand in Ohm zu erhalten — und sieh, warum ein Kondensator tiefe Frequenzen sperrt, hohe aber durchlässt.
Blindwiderstand in einem Schritt
Gib die Signalfrequenz und die Kapazität ein und der Rechner liefert den kapazitiven Blindwiderstand (Xc = 1 / 2πfC) in Ohm.
SI-Einheiten verwenden
Frequenz in Hertz und Kapazität in Farad ergeben den Blindwiderstand in Ohm — ein 10-µF-Kondensator sind 0,00001 F, rechne Mikrofarad also zuerst um.
Was ist kapazitiver Blindwiderstand?
Der Widerstand eines Kondensators gegen Wechselstrom
Der Kapazitiver-Blindwiderstand-Rechner ermittelt, wie stark ein Kondensator einem Wechselstrom entgegenwirkt, gemessen in Ohm. Der Blindwiderstand ist das Wechselstrom-Pendant zum ohmschen Widerstand, hängt aber — anders als ein Widerstand — von der Frequenz ab: Je schneller das Signal schwingt, desto leichter lässt ein Kondensator es durch, sein Blindwiderstand sinkt also. Deshalb sperrt ein Kondensator gleichmäßige (niederfrequente) Signale und lässt hochfrequente passieren — das Prinzip hinter Koppelkondensatoren, Filtern und Frequenzweichen. Gib die Signalfrequenz in Hertz und die Kapazität in Farad ein, um den Blindwiderstand in Ohm zu erhalten.
Gib eine Frequenz in Hertz und eine Kapazität in Farad ein, um sofort den kapazitiven Blindwiderstand in Ohm zu erhalten.
Der kapazitive Blindwiderstand ist eins geteilt durch das Produkt aus 2π, der Frequenz und der Kapazität.
Xc = 1 / (2π × f × C)Nimm einen 10-µF-Kondensator (0,00001 F) an einer 60-Hz-Netzspannung. Der Nenner ist 2π × 60 × 0,00001 = 0,0037699, und eins geteilt durch das ergibt 265,26 Ω. Weil die Frequenz im Nenner steht, halbiert eine Verdopplung auf 120 Hz den Blindwiderstand auf etwa 133 Ω: Derselbe Kondensator wirkt einem schnellen Signal weit weniger entgegen als einem langsamen. Größere Kondensatoren haben bei gleicher Frequenz ebenfalls einen kleineren Blindwiderstand, da auch die Kapazität im Nenner steht.
Die Formel ist für einen idealen Kondensator exakt, doch ein paar praktische Punkte solltest du im Blick behalten.
Idealer Kondensator und einheitliche Einheiten
Dieser Rechner liefert den Blindwiderstand eines idealen Kondensators — er ignoriert den äquivalenten Serienwiderstand (ESR), Leckströme und die Anschlussinduktivität, die bei sehr hohen Frequenzen eine Rolle spielen. Der Blindwiderstand ist außerdem nur ein Betrag; in einer vollständigen AC-Analyse trägt er eine Phase von −90°. Halte deine Einheiten durchgängig gleich — Hertz für die Frequenz und Farad für die Kapazität —, rechne also Mikrofarad (µF) und Nanofarad (nF) vor der Eingabe in Farad um, sonst stimmen die Ohm nicht.