Kapazität Rechner
Gib die Ladung, die ein Kondensator speichert, und die anliegende Spannung ein, um die Kapazität in Farad zu erhalten — samt dem Wert in Mikrofarad — aus C = Q / U.
SI-Einheiten verwenden
Ladung in Coulomb und Spannung in Volt ergeben Kapazität in Farad — die meisten echten Kondensatoren liegen im Mikrofarad- (µF) oder Pikofarad-Bereich.
Was ist Kapazität?
Gespeicherte Ladung pro Volt
Die Kapazität ist ein Maß dafür, wie viel elektrische Ladung ein Bauteil pro angelegtem Volt speichern kann. Ein Kondensator mit hoher Kapazität hält bei mäßiger Spannung viel Ladung, einer mit geringer Kapazität nur wenig. Der Kapazität-Rechner macht aus zwei Größen — der Ladung in Coulomb und der Spannung in Volt — die Kapazität in Farad sowie denselben Wert in Mikrofarad, der Einheit, die auf den meisten realen Bauteilen aufgedruckt ist. Das ist die Zahl hinter Zeitgliedern, der Glättung von Netzteilen, Audiofiltern und der Energiespeicherung auf einer Platine.
Gib die Ladung in Coulomb und die Spannung in Volt ein, um sofort die Kapazität in Farad und Mikrofarad zu erhalten.
Die Kapazität ist einfach die gespeicherte Ladung geteilt durch die Spannung am Kondensator.
C = Q / UDer Zusammenhang ist linear: Für einen festen Kondensator verdoppelt die doppelte Ladung die Spannung, sodass das Verhältnis gleich bleibt. Verwende Coulomb für die Ladung und Volt für die Spannung, dann kommt die Kapazität in Farad zurück. Weil ein Farad eine sehr große Einheit ist, gibt der Rechner das Ergebnis zusätzlich in Mikrofarad aus (ein Farad sind 1.000.000 µF), was den Werten auf den meisten Bauteilen entspricht.
Angenommen, ein Kondensator speichert eine Ladung von 0,001 C, wenn 10 V an ihm anliegen.
Ladung und Spannung nehmen
Ladung Q = 0,001 C und Spannung U = 10 V — die beiden Werte, die du misst.
Ladung durch Spannung teilen
0,001 ÷ 10 = 0,0001 — die Kapazität in Farad.
In Mikrofarad umrechnen
0,0001 F × 1.000.000 = 100 µF — dieselbe Kapazität in der Einheit, die auf dem Bauteil steht.
Der Farad-Wert ist die grundlegende Antwort, aber er ist fast immer ein winziger Bruchteil von eins, weil das Farad eine so große Einheit ist. Deshalb ist der Mikrofarad-Wert in der Praxis meist der nützlichere: Ein Elektrolytkondensator mit 100 µF, ein Folienkondensator mit 10 µF oder ein keramischer Entkopplungskondensator mit 0,1 µF sind alltägliche Bauteile, während ein ganzes Farad großen Superkondensatoren vorbehalten ist. Eine höhere Kapazität bedeutet, dass das Bauteil bei gleicher Spannung mehr Ladung speichert und so mehr Strom liefern kann, bevor die Spannung einbricht — praktisch, um eine Versorgungsschiene zu glätten oder eine Schaltung bei einem kurzen Einbruch zu stützen. Umgekehrt gelesen: Kennst du Kapazität und Spannung, findest du die gespeicherte Ladung und daraus die gespeicherte Energie; die Kapazität ist die Brücke zwischen beiden.
Die Formel ist exakt, doch ein paar praktische Punkte solltest du im Blick behalten.
Idealer Kondensator und einheitliche Einheiten
Dieser Rechner behandelt den Kondensator als ideal, mit einer Kapazität, die sich nicht mit der Spannung ändert. Echte Bauteile driften mit Temperatur, Alterung und angelegter Spannung — vor allem Klasse-2-Keramiken verlieren unter Vorspannung an Kapazität —, sieh den Wert also als nominal an. Halte deine Einheiten durchgängig gleich: Coulomb für die Ladung und Volt für die Spannung, sonst stimmen die Farad nicht. Die Spannung muss größer als null sein, da das Teilen einer Ladung durch null Volt nicht definiert ist.