Blendenzahl Rechner
Gib eine Brennweite und einen Blendendurchmesser ein, um die Blendenzahl (f-stop) zu erhalten — und sieh, warum eine kleinere Blendenzahl eine größere Öffnung und mehr Licht bedeutet.
Ein einfaches Verhältnis
Dieser Blendenzahl-Rechner teilt die Brennweite durch den Durchmesser der Eintrittspupille und liefert die Blendenzahl, geschrieben als f/N.
Dieselbe Einheit verwenden
Gib Brennweite und Blendendurchmesser in Millimetern ein — die Blendenzahl ist ein Verhältnis, es zählt also nur, dass die Einheiten übereinstimmen.
Was ist die Blendenzahl?
Das Verhältnis hinter jeder Blendeneinstellung
Die Blendenzahl, auch f-stop genannt, ist das Verhältnis der Brennweite eines Objektivs zum Durchmesser seiner Eintrittspupille — der wirksamen Öffnung, die Licht einlässt. Dieser Blendenzahl-Rechner macht aus diesen zwei Größen den Wert, den du am Objektiv als f/2 oder f/8 siehst. Es ist die Zahl, die bestimmt, wie viel Licht den Sensor erreicht und wie gering die Schärfentiefe ausfällt, und steht deshalb im Zentrum jeder Belichtungsentscheidung in der Fotografie.
Gib eine Brennweite und einen Blendendurchmesser in derselben Einheit ein, um sofort die Blendenzahl zu erhalten, dargestellt als f/N.
Die Blendenzahl ist einfach die Brennweite geteilt durch den Durchmesser der Eintrittspupille.
N = Brennweite ÷ BlendendurchmesserWeil es ein Verhältnis ist, kürzen sich die Einheiten heraus — Millimeter durch Millimeter ergibt eine reine Zahl. Ein 50-mm-Objektiv mit 25-mm-Eintrittspupille ergibt 50 ÷ 25 = 2, geschrieben f/2. Halbiere die Öffnung auf 12,5 mm und die Blendenzahl verdoppelt sich auf f/4, was ein Viertel des Lichts durchlässt.
Angenommen, du hast ein 50-mm-Objektiv und die Eintrittspupille misst 25 mm im Durchmesser.
Brennweite nehmen
Die Brennweite beträgt 50 mm — der Wert, der auf dem Objektivtubus steht.
Durch den Blendendurchmesser teilen
50 ÷ 25 = 2 — die Brennweite geteilt durch die 25-mm-Eintrittspupille.
Blendenzahl ablesen
Die Blendenzahl ist 2, geschrieben f/2 — eine große, lichtstarke Öffnung, die viel Licht sammelt und eine geringe Schärfentiefe ergibt.
Eine kleinere Blendenzahl bedeutet eine größere Öffnung: Mehr Licht erreicht den Sensor und die Schärfentiefe ist geringer, sodass Hintergründe zu einem weichen Bokeh verschwimmen. Eine größere Blendenzahl bedeutet eine engere Öffnung, weniger Licht und eine größere Schärfentiefe, die mehr von der Szene scharf hält. Weil die Blendenzahl das Verhältnis von Brennweite zum Öffnungsdurchmesser ist, hängt die Lichtmenge von der Fläche dieser Öffnung ab — jede volle Blendenstufe auf der Standardreihe (f/1,4, f/2, f/2,8, f/4, f/5,6, f/8) halbiert das Licht ungefähr, die Schritte im Abstand der Wurzel aus zwei. Deshalb gilt ein f/2-Objektiv als „zwei Stufen lichtstärker“ als ein f/4-Objektiv: Es lässt viermal so viel Licht herein. Für dein Ergebnis heißt das: f/2 ist eine helle, für wenig Licht geeignete Blende, während f/8 die Mittelstellung ist, zu der ein Landschaftsfotograf greift, um eine ganze Weite scharf zu halten.
Die Formel ist exakt, doch ein paar praktische Punkte solltest du für die Genauigkeit im Blick behalten.
Eintrittspupille, nicht das physische Loch
Der Blendendurchmesser ist hier der Durchmesser der Eintrittspupille — die scheinbare Öffnung, die du durch die Frontlinse siehst — nicht die reine Breite der physischen Blende. Beide können abweichen, weil Linsenelemente die Blende vergrößern. Dieser Rechner liefert außerdem die geometrische Blendenzahl; der T-Stop, der den Lichtverlust durch die Transmission berücksichtigt, ist stets etwas größer.