Lichtwert Rechner
Gib eine Blendenzahl und eine Verschlusszeit in Sekunden ein, um den Lichtwert (EV) zu erhalten — die eine Zahl, die jede Belichtung zusammenfasst.
Eine Zahl für jede Belichtung
Ein Lichtwert-Rechner fasst Blende und Verschlusszeit mit der Formel EV = log₂(N² ÷ t) zu einem einzigen EV zusammen, damit sich Einstellungen leicht vergleichen lassen.
Verschlusszeit als Sekunden eingeben
Gib die Verschlusszeit als Dezimalzahl in Sekunden ein — 0,004 für 1/250 s, 0,0625 für 1/16 s — nicht als Bruch.
Was ist der Lichtwert?
Eine Zahl für Blende und Verschlusszeit
Der Lichtwert, oder EV, ist eine einzige Zahl, die beschreibt, wie viel Licht eine bestimmte Kameraeinstellung auf den Sensor lässt. Ein Lichtwert-Rechner nimmt zwei Einstellungen — die Blende als Blendenzahl (N) und die Verschlusszeit in Sekunden (t) — und verbindet sie mit der Formel EV = log₂(N² ÷ t). Weil er beide Regler zu einer Zahl zusammenfasst, macht der EV sichtbar, dass sehr unterschiedliche Einstellungen gleichwertig sein können und dass jeder ganze EV-Schritt das Licht halbiert oder verdoppelt. Fotografen nutzen ihn, um Belichtungen zu vergleichen, Belichtungsmesserwerte zu lesen und das Belichtungsdreieck zu durchdenken.
Gib eine Blendenzahl und eine Verschlusszeit in Sekunden ein, um sofort den Lichtwert (EV) zu erhalten.
Der Lichtwert ist der Logarithmus zur Basis 2 aus der quadrierten Blendenzahl geteilt durch die Verschlusszeit in Sekunden. Das Quadrat der Blendenzahl bildet ab, dass die Blende das Licht über die Fläche steuert, während die Division durch die Verschlusszeit berücksichtigt, wie lange das Licht gesammelt wird.
EV = log₂(N² ÷ t)Weil das Ergebnis ein Logarithmus zur Basis 2 ist, bedeutet jede Erhöhung um einen EV halb so viel Licht auf dem Sensor, und jede Verringerung um einen EV doppelt so viel. Genau deshalb ist der EV eine so kompakte Art, über Belichtung zu sprechen: eine Zahl, und jeder Schritt ist eine saubere Blendenstufe Licht.
Angenommen, du fotografierst mit f/4 und einer Verschlusszeit von 1/16 s, also 0,0625 s.
Blendenzahl quadrieren
4² = 16 — der Blendenterm, denn das Licht skaliert mit dem Quadrat der Blendenzahl.
Durch die Verschlusszeit teilen
16 ÷ 0,0625 = 256 — das Verhältnis von Blendenfläche zur Verschlusszeit.
Logarithmus zur Basis 2 nehmen
log₂(256) = 8 — der Lichtwert, denn 2⁸ = 256.
Ein einzelner Lichtwert beschreibt eine ganze Familie gleichwertiger Einstellungen, nicht ein festes Paar. EV 8 erreichst du mit f/4 bei 1/16 s, aber auch mit f/2,8 bei 1/32 s oder f/5,6 bei 1/8 s — jede Kombination lässt dieselbe Gesamtlichtmenge durch, also liegen alle bei EV 8. Das ist der praktische Kern des Belichtungsdreiecks: Öffnest du die Blende um eine Stufe, kannst du die Verschlusszeit um eine Stufe verkürzen und die Belichtung bleibt gleich. Die Skala ist logarithmisch, der Abstand zwischen EV 8 und EV 9 ist also eine Blendenstufe Licht, nicht eine Einheit auf einem linearen Maßstab — EV 9 lässt halb so viel Licht durch wie EV 8. Höhere EVs stehen für hellere Szenen (helles Tageslicht liegt um EV 15), während niedrige und negative EVs dunkle Szenen beschreiben (eine mondbeschienene Landschaft kann unter EV 0 fallen). So gelesen kannst du Blende gegen Verschlusszeit sicher abwägen und einen Messwert mit Einstellungen für eine korrekte Belichtung verbinden.
Die Formel ist exakt, doch ein paar praktische Punkte solltest du im Blick behalten.
Der EV gilt bei ISO 100 und schließt die Empfindlichkeit aus
Dieser Lichtwert ist der genormte EV bei ISO 100 und hängt nur von Blende und Verschlusszeit ab — er enthält weder die ISO-Empfindlichkeit noch die tatsächliche Szenenhelligkeit. Um eine reale Szene zu treffen, kombinierst du diesen EV mit dem gemessenen Lichtwert und einem ISO-Versatz. Gib die Verschlusszeit als Dezimalzahl in Sekunden ein (1/250 s sind 0,004), und denke daran, dass ein höherer EV weniger Licht bedeutet, nicht mehr.