PPI Rechner
Sieh, wie scharf ein Bildschirm wirklich ist — Pixeldichte in Pixeln pro Zoll, dazu der Pixelabstand zwischen den Pixeln.
Höherer PPI ist schärfer
Je mehr Pixel auf jedem Zoll sitzen, desto feiner sind die Details und desto glatter wirken Text und Kanten.
Quadratische Pixel angenommen
Das Ergebnis setzt quadratische Pixel und ein flaches Panel voraus — der Standard bei nahezu jedem modernen Monitor, Laptop, Handy und Fernseher.
Was ist PPI (Pixeldichte)?
Pixel pro Zoll Bildschirm
PPI — Pixel pro Zoll — misst, wie dicht die Pixel auf einem Display gepackt sind. Zwei Bildschirme können dieselbe Auflösung haben und doch sehr unterschiedlich aussehen: 1920 × 1080 auf einem 24-Zoll-Monitor verteilt diese Pixel auf mehr Fläche als dieselbe Auflösung auf einem 6-Zoll-Handy, sodass das Handy deutlich schärfer wirkt. PPI fasst das zusammen, indem es Auflösung und physische Größe zu einer einzigen Zahl verbindet — deshalb ist es der Standard, um die Schärfe von Monitoren, Laptops, Handys und Fernsehern zu vergleichen.
Gib Breite und Höhe in Pixeln sowie die Diagonale in Zoll ein, um Pixeldichte und Pixelabstand zu erhalten.
Ermittle die Diagonale in Pixeln mit dem Satz des Pythagoras und teile dann durch die physische Diagonale in Zoll.
PPI = √(Breite² + Höhe²) ÷ DiagonaleDie Wurzel aus der quadrierten Breite plus der quadrierten Höhe ergibt die in Pixeln gemessene Diagonale — 2202,9 Pixel bei 1920 × 1080. Das Teilen durch die 24-Zoll-Diagonale liefert die Pixeldichte. Der Pixelabstand ist einfach der Kehrwert, umgerechnet in Millimeter: 25,4 ÷ PPI, da ein Zoll 25,4 mm entspricht.
Angenommen, du hast einen 24-Zoll-Monitor mit 1920 × 1080.
Diagonale in Pixeln
√(1920² + 1080²) = √(3.686.400 + 1.166.400) = 2202,9 Pixel.
Durch die Zoll teilen
2202,9 ÷ 24 = 91,8 PPI.
Pixelabstand bestimmen
25,4 ÷ 91,8 = 0,2767 mm zwischen den Pixeln.
Ein typischer Desktop-Monitor liegt bei rund 90 bis 110 PPI, was bei normalem Betrachtungsabstand gut aussieht. Laptops und hochauflösende Displays klettern auf 150 PPI und mehr, während moderne Handys und Bildschirme der „Retina"-Klasse 200 bis über 500 PPI erreichen, wo einzelne Pixel auf Armlänge unsichtbar werden. Als Faustregel gilt: höherer PPI bedeutet ein schärferes Bild — doch die angenehme Schwelle hängt davon ab, wie nah du sitzt, denn ein Fernseher quer durch den Raum braucht weit weniger Dichte als ein Handy dicht vor den Augen. Der Pixelabstand ist die umgekehrte Sicht auf dieselbe Tatsache: ein kleinerer Pixelabstand heißt, die Pixel liegen näher beieinander, sodass ein Abstand von 0,28 mm gröber ist als einer von 0,10 mm.
Die Formel ist exakt, beruht aber auf einer Annahme.
Quadratische Pixel und flaches Panel
Die Rechnung setzt quadratische Pixel und ein flaches, rechteckiges Display voraus — bei praktisch allen modernen Bildschirmen zutreffend. Ungewöhnliche Panels mit nicht-quadratischer Subpixel-Anordnung, gebogener Geometrie oder abgerundeten Ecken können leicht vom berechneten Wert abweichen, und beworbene „Diagonal"-Größen sind manchmal gerundet — behandle das Ergebnis daher als nahe Schätzung statt als zertifizierte Angabe.