Pixel-Umrechner px, cm, mm und Punkt
Einheiten wählen, Auflösung setzen und in beide Richtungen umrechnen. Die Pixeldichte ist eine sichtbare Eingabe, keine versteckte Annahme.
Exakte Faktoren
Pixel sind keine Länge
Wie rechnet man Pixel in Zoll um?
Kurz erklärt
Teile die Pixelzahl durch die Pixeldichte: Zoll = Pixel ÷ DPI. Beim CSS-Standard von 96 DPI sind 96 px genau 1 Zoll und 1920 px genau 20 Zoll. Alle anderen Einheiten leiten sich vom Zoll ab — deshalb rechnet dieser Umrechner immer über den Zoll.
Zoll, Zentimeter und Punkt sind physische Längen mit festen Verhältnissen zueinander. Ein Pixel ist das nicht: Es ist ein einzelner ansteuerbarer Bildpunkt, und wie groß dieser Punkt ist, hängt vollständig vom Gerät oder der Ausgabeauflösung ab. Dasselbe Bild mit 1920 Pixeln Breite ist auf einem 96-DPI-Bildschirm 20 Zoll breit und im Druck mit 300 DPI nur 6,4 Zoll.
Deshalb braucht jede Pixel-Umrechnung eine Dichte. Diese drei begegnen dir am häufigsten:
| DPI | Woher der Wert kommt | 1 Zoll entspricht |
|---|---|---|
| 96 | Das CSS-Referenzpixel — Standard für Web und Oberflächen | 96 px |
| 72 | Die klassische Punktgröße, in manchen Designprogrammen noch Standard | 72 px |
| 300 | Übliche Druckauflösung für Fotos und Broschüren | 300 px |
Die tatsächlichen Gerätedichten liegen noch höher — aktuelle Smartphones erreichen 400 DPI und mehr. Genau deshalb wirkt ein Bild mit gleicher Pixelzahl auf dem Monitor groß und auf dem Handy klein.
Zoll = px ÷ DPI · cm = Zoll × 2,54 · pt = Zoll × 72Das sind die Werte, die der Umrechner voreingestellt lädt.
Mit der Pixelzahl beginnen
1920 px — eine übliche Full-HD-Breite.
Durch die Pixeldichte teilen
1920 ÷ 96 = 20 Zoll. Jede Umrechnung läuft über den Zoll, weil alle festen Faktoren gegen ihn definiert sind.
Zoll in die Zieleinheit umrechnen
Für Zentimeter: 20 × 2,54 = 50,8 cm. Für Punkt: 20 × 72 = 1440 pt.
Einheiten tauschen für die Gegenrichtung
Setzt du Von auf Zoll und Nach auf Pixel, rechnet er zurück: 20 × 96 = 1920 px. Der Tauschen-Knopf erledigt das mit einem Klick.
Zwei Arten von Umrechnung auf dieser Seite verhalten sich unterschiedlich, und es lohnt sich zu wissen, welche du gerade machst.
Zwischen physischen Einheiten (Zoll ⇄ cm ⇄ mm ⇄ pt) ist das Ergebnis exakt und die DPI spielt keine Rolle — 1 Zoll sind per Definition 2,54 cm, auf jedem Bildschirm.
Sobald Pixel beteiligt sind, ist das Ergebnis nur so gut wie die DPI, die du eingetragen hast. Wenn du ein Oberflächenelement dimensionierst, sind 96 DPI die richtige Antwort, denn genau das legt die CSS-Spezifikation des W3C fest. Bereitest du Grafiken für den Druck vor, nimm die Auflösung des Druckers — meist 300 DPI, womit dieselbe Pixelzahl auf Papier rund dreimal kleiner ausfällt als am Bildschirm.
Du willst den umgekehrten Weg? Der PPI-Rechner ermittelt die tatsächliche Pixeldichte eines Bildschirms aus Auflösung und Diagonale, und der Bildschirmmaße-Rechner liefert Breite und Höhe eines Displays in Zentimetern.
CSS-Pixel und Gerätepixel sind nicht dasselbe
Der Standardwert 96 DPI ist das CSS-Referenzpixel, nicht die echte Dichte deines Monitors. Auf einem hochauflösenden Display bildet der Browser ein CSS-Pixel auf zwei oder mehr physische Pixel ab — ein 96-px-Element misst also weiterhin etwa 1 Zoll, obwohl das Panel deutlich mehr Bildpunkte auf diesen Zoll packt.
Für die physische Vermessung eines konkreten Bildschirms miss die Dichte, statt sie anzunehmen. Für den Druck nimm die DPI aus dem Druckauftrag, nicht aus der Datei.