Spannungsteiler Rechner
Gib eine Eingangsspannung und zwei Widerstände ein und erhalte die Ausgangsspannung in Volt — die eine Zahl, die zeigt, wie weit zwei Widerstände eine Versorgung herunterteilen und welcher Anteil in deine Schaltung gelangt.
Spannung und Widerstände rein, Ausgang raus
Gib die Eingangsspannung in Volt und die beiden Widerstände in Ohm ein und der Rechner liefert die Ausgangsspannung über R₂.
Achte darauf, welcher R₂ ist
R₂ ist der untere Widerstand, über dem der Ausgang gemessen wird. Vertauschst du R₁ und R₂, ändert sich das Ergebnis.
Was ist ein Spannungsteiler-Rechner?
Zwei Widerstände, eine heruntergeteilte Spannung
Ein Spannungsteiler-Rechner macht aus drei Messungen — der Eingangsspannung und den beiden Widerständen in einer einfachen Reihenschaltung — eine einzige Zahl: die Ausgangsspannung, den Teil der Versorgung, der über dem unteren Widerstand anliegt. Zwei Widerstände in Reihe teilen eine Spannung im Verhältnis ihrer Größen, sodass der Knoten zwischen ihnen eine kleinere, vorhersagbare Spannung liefert. Damit ist der Teiler der einfachste Weg, eine höhere Spannung auf ein nutzbares Niveau zu senken, einen Sensor auszulesen oder eine Referenz festzulegen, und die erste Schaltung für alle, die ein Signal herunterteilen wollen.
Gib die Eingangsspannung in Volt und die beiden Widerstände in Ohm ein, um die Ausgangsspannung sofort zu erhalten.
Eine kurze Formel: Skaliere die Eingangsspannung mit dem Anteil des Widerstands unterhalb des Ausgangsknotens.
Vout = Vin × R₂ ÷ (R₁ + R₂)Der Anteil R₂ ÷ (R₁ + R₂) ist der Teil des Gesamtwiderstands, der unter dem Ausgangsknoten liegt, und die Ausgangsspannung ist genau dieser Anteil der Eingangsspannung. Halte die Eingangsspannung in Volt und beide Widerstände in derselben Einheit — hier Ohm — und der Ausgang kommt in Volt heraus. Die Widerstandswerte dürfen stattdessen in Kiloohm oder Megaohm stehen, solange beide dieselbe Einheit nutzen, denn sie treten immer nur als Verhältnis auf.
Angenommen, eine 12-V-Versorgung speist einen Teiler mit R₁ = 1 kΩ oben und R₂ = 2 kΩ unten.
Eingang und Widerstände notieren
Die Eingangsspannung ist 12 V, mit R₁ = 1000 Ω und R₂ = 2000 Ω — der Ausgang wird über R₂ gemessen.
Den Widerstandsanteil finden
R₂ ÷ (R₁ + R₂) = 2000 ÷ 3000 = zwei Drittel der Versorgung.
Ausgangsspannung ablesen
12 × 2000 ÷ 3000 = 8 V — zwei Drittel der 12-V-Versorgung erreichen den Ausgang.
Die eine Ausgangszahl erzählt klar, wie deine beiden Widerstände die Versorgung aufteilen. Die zentrale Erkenntnis: Der Ausgang ist rein ein Anteil der Eingangsspannung — der Anteil R₂ ÷ (R₁ + R₂) — und hängt damit vom Verhältnis der Widerstände ab, nicht von ihrer absoluten Größe. Zwei 1-kΩ-Widerstände und zwei 1-MΩ-Widerstände halbieren beide die Spannung; das größere Paar zieht nur weniger Strom. Sind R₁ und R₂ gleich, ist der Anteil die Hälfte, der Ausgang also genau die halbe Eingangsspannung; machst du R₂ größer als R₁, steigt der Ausgang in Richtung voller Versorgung, machst du R₁ größer, sinkt er gegen null. Ein Punkt prägt jeden realen Entwurf: Das ist der unbelastete Ausgang. Was du an den Ausgangsknoten anschließt, liegt parallel zu R₂ und senkt die Spannung — ein Effekt, der vernachlässigbar ist, wenn der Lastwiderstand viel größer als R₂ ist, aber ernst, wenn er vergleichbar ist. Lies dein Ergebnis als besten Fall und halte R₂ klein genug gegenüber der Last, damit die belastete Spannung nahe daran bleibt.
Die Formel ist exakt, doch ein paar praktische Punkte solltest du im Blick behalten.
Belastung, Toleranzen und Stromaufnahme
Die Formel liefert den unbelasteten Ausgang — eine echte Last parallel zu R₂ senkt ihn, dimensioniere R₂ also deutlich unter den Lastwiderstand. Widerstandstoleranzen (oft ±1 % bis ±5 %) verschieben den Ausgang, und sehr große Widerstände machen den Knoten empfindlich für Streuströme und Rauschen. Ein Teiler verschwendet außerdem Leistung, weil dauerhaft Strom durch beide Widerstände fließt, und ist daher als Versorgung für alles ungeeignet, das nennenswert Strom zieht — nimm dort einen Spannungsregler.