Schwebungsfrequenz Rechner
Gib zwei Frequenzen in Hertz ein, um die Schwebungsfrequenz zu erhalten — das Pulsieren, das du bei überlagerten Wellen hörst — und sieh, warum es verschwindet, sobald die Töne zusammenpassen.
Die Pulsrate, sofort
Gib zwei Wellenfrequenzen in Hertz ein und dieser Schwebungsfrequenz-Rechner liefert die Rate des Lautstärke-Pulsierens als |f₁ − f₂|.
Gleiche Einheiten verwenden
Gib beide Frequenzen in Hertz an, damit die Schwebungsfrequenz in Hertz zurückkommt — eine Schwebung pro Sekunde sind 1 Hz An- und Abschwellen.
Was ist eine Schwebungsfrequenz?
Das Pulsieren zweier naher Töne
Eine Schwebungsfrequenz ist das langsame Pulsieren, das du hörst, wenn zwei Wellen mit leicht unterschiedlichen Frequenzen zusammen erklingen. Dieser Schwebungsfrequenz-Rechner macht aus zwei Frequenzen in Hertz genau diese Pulsrate, die Zahl, auf die Musiker beim Stimmen hören. Während die Wellen außer Takt geraten und wieder zusammenfinden, verstärken und löschen sie sich abwechselnd, sodass der gemeinsame Klang an- und abschwillt. Die Rate dieses Anschwellens — die Schwebungen pro Sekunde — ist genau die Differenz der beiden Ausgangsfrequenzen, und sie ist das Signal, mit dem ein Klavierstimmer eine Saite nach Gehör in Stimmung bringt.
Gib zwei Frequenzen in Hertz ein, um die Schwebungsfrequenz sofort in Hertz zu erhalten — die Rate, mit der der gemeinsame Klang pulsiert.
Die Schwebungsfrequenz ist der Betrag der Differenz der beiden Frequenzen — die Größe des Abstands zwischen ihnen, unabhängig davon, welche höher ist.
f_S = |f₁ − f₂|Die senkrechten Striche bedeuten „Betrag“, also spielt die Reihenfolge der beiden Frequenzen keine Rolle: 440 und 444 ergeben dieselbe 4-Hz-Schwebung wie 444 und 440. Angenommen, zwei Stimmgabeln klingen mit 440 Hz und 444 Hz. Die Differenz ist |440 − 444| = 4, also schwillt der gemeinsame Ton 4-mal pro Sekunde an und ab — eine klare, zählbare 4-Hz-Schwebung. Halte beide Eingaben in Hertz, dann kommt die Schwebungsfrequenz in Hertz zurück.
Die Schwebungsfrequenz beantwortet eine einzige praktische Frage: Wie schnell pulsiert die Lautstärke? Eine 4-Hz-Schwebung wie bei den beiden Stimmgabeln oben hört man als gleichmäßiges, leicht zählbares Pulsieren viermal pro Sekunde — genau den Klang, auf den ein Klavierstimmer achtet. Höhere Schwebungsfrequenzen pulsen schneller und verschwimmen zu einem rauen, brummenden Klang; sehr kleine Schwebungsfrequenzen schwellen so langsam an, dass du einen Zeiger an einem Messgerät steigen und fallen sehen kannst. Das Entscheidende geschieht am unteren Ende der Skala: Nähern sich die beiden Frequenzen einander an, fällt die Schwebungsfrequenz gegen null, und stimmen sie genau überein, hört das Pulsieren ganz auf. Diese Stille ist das Ziel des Stimmens nach Gehör — null Schwebungen bedeuten, dass die beiden Töne identisch sind. Deshalb werden die Schwebungen langsamer und verschwinden, wenn du eine Saite auf Tonhöhe bringst, und deshalb ist die Schwebungsfrequenz ein so empfindlicher Wegweiser: Schon ein Bruchteil eines Hertz Verstimmung erzeugt ein hörbares, zählbares Pulsieren.
Die Formel ist exakt, doch ein paar praktische Punkte solltest du im Blick behalten.
Nahe Frequenzen und hörbare Schwebungen
Schwebungen sind nur deutlich hörbar, wenn die beiden Frequenzen nahe beieinander liegen — typischerweise innerhalb von etwa 15 Hz. Ist der Abstand groß, nimmt das Ohr kein Pulsieren mehr wahr und hört stattdessen zwei getrennte Töne oder einen Kombinationston, obwohl die Formel weiterhin ihre Differenz liefert. Halte beide Frequenzen in Hertz und null oder positiv; eine negative Frequenz hat keine physikalische Bedeutung, und dieser Rechner deckt die einfache Überlagerung zweier Wellen ab, nicht komplexe Mehrtonspektren.