Schallpegel Entfernung-Rechner
Sieh, wie laut eine Quelle ist, wenn du zurücktrittst — der quadratische Abfall des Schalldruckpegels mit wachsender Entfernung.
Drei Eingaben, der neue Pegel
Gib den Pegel in einer bekannten Entfernung, diese Referenzentfernung und deine Zielentfernung ein und der Rechner liefert den Schalldruckpegel dort sowie die Änderung in Dezibel.
Die 6-dB-Regel
Für eine Punktquelle im Freien senkt jede Verdopplung der Entfernung den Pegel um etwa 6 dB. Vervierfachst du die Entfernung, verlierst du rund 12 dB.
Was ist ein Schallpegel-Entfernung-Rechner?
Ein Pegel und zwei Entfernungen rein, der neue Pegel raus
Ein Schallpegel-Entfernung-Rechner sagt dir, wie laut eine Schallquelle ist, wenn du dich auf sie zu- oder von ihr wegbewegst. Schall einer kleinen („Punkt“-)Quelle breitet sich über eine immer größere Kugel aus, seine Energie verdünnt sich also mit der Entfernung — das Abstandsgesetz (inverse-square law). In Dezibel ausgedrückt wird daraus eine einfache Subtraktion: Der Pegel fällt um 20·log10 des Entfernungsverhältnisses. Das ist das alltägliche Werkzeug, um abzuschätzen, wie weit ein Lautsprecher, eine Maschine, ein Generator oder ein Konzert-Stack trägt und wie viel leiser es wird, sobald du zurücktrittst.
Gib Referenzpegel, Referenzentfernung und Zielentfernung ein, um den Pegel in der neuen Entfernung sofort zu erhalten.
Eine Formel, gebildet aus dem Referenzpegel L1 und dem Verhältnis der beiden Entfernungen.
L2 = L1 − 20 × log10(d2 / d1)Der Term 20·log10(d2/d1) ist der Abfall in Dezibel. Weil log10(2) ≈ 0,301 ist, zieht eine Verdopplung der Entfernung etwa 20 × 0,301 ≈ 6 dB ab. Die Pegeländerung (ΔL) ist einfach L2 − L1 — negativ, wenn du dich entfernst, positiv, wenn du näher kommst.
Angenommen, ein Lautsprecher misst 100 dB in 1 m und du willst den Pegel in 10 m wissen.
Entfernungsverhältnis
d2 / d1 = 10 / 1 = 10 — du bist zehnmal weiter weg.
Dezibel-Abfall
20 × log10(10) = 20 × 1 = 20 dB Verlust über diese zehnfache Entfernung.
Neuer Pegel
L2 = 100 − 20 = 80 dB, eine Änderung von −20 dB gegenüber der Referenz.
Der neue Pegel sagt dir, wie die Quelle an einem gewählten Ort klingt. Im Beispiel werden aus 100 dB in 1 m genau 80 dB in 10 m — ein Abfall von 20 dB, den das Ohr als etwa ein Viertel der Lautheit wahrnimmt (rund 10 dB weniger klingen „halb so laut“). Die wichtigste Erkenntnis ist die 6-dB-Regel: Jede Verdopplung der Entfernung nimmt etwa 6 dB weg, die ersten Meter weg von einer Quelle bringen dir also weit mehr Erleichterung als die letzten. Deshalb ist der Schritt von 1 m auf 2 m dramatisch, während der von 50 m auf 51 m kaum auffällt. Nutze das Ergebnis, um Geräte zu platzieren, zu beurteilen, ob eine Lärmquelle an der Grundstücksgrenze einen Grenzwert einhält, oder abzuschätzen, wie weit Sprache oder ein Alarm verständlich bleibt. Denk daran: Es ist der Pegel einer einzelnen, frei strahlenden Punktquelle; nahe an der Quelle oder in Innenräumen ist der reale Abfall kleiner.
Das Abstandsgesetz ist für eine ideale Quelle exakt, doch reale Räume verkomplizieren es.
Nur Punktquellen im Freifeld
Die 20·log10-Regel setzt eine einzelne, in den offenen Raum strahlende Punktquelle ohne Reflexionen voraus — im Freien, fern von Wänden. In Innenräumen hält der Nachhall den Pegel hoch, der Abfall ist also viel kleiner. Eine Linienquelle (eine viel befahrene Straße, ein langes Rohr) fällt nur etwa 3 dB pro Verdopplung, nicht 6. Das Modell ignoriert außerdem die Luftabsorption (die über lange Strecken vor allem hohe Frequenzen zusätzlich dämpft), Bodeneffekte, Wind und Hindernisse. Sieh das Ergebnis als saubere Freifeld-Schätzung und erwarte, dass reale Umgebungen abweichen.