Relative Dichte Rechner
Gib eine Stoffdichte und eine Referenzdichte ein, um die relative Dichte zu erhalten — die dimensionslose Verhältniszahl, die dir sagt, ob ein Material in Wasser sinkt oder schwimmt.
Beide Seiten gleiche Einheit
Verwende für beide Dichten dieselbe Einheit — kg/m³ geht, g/cm³ ebenso —, denn weil das Ergebnis ein Verhältnis ist, kürzen sich die Einheiten und die Zahl bleibt gleich.
Was ist die relative Dichte?
Eine Dichte im Vergleich zu Wasser
Der Relative-Dichte-Rechner macht aus zwei Dichten eine einzige, einheitenlose Zahl: das Verhältnis der Dichte eines Stoffs zu einer Referenzdichte. Die relative Dichte, auch spezifisches Gewicht genannt, sagt dir, wie schwer ein Material im Vergleich zu einer Referenz ist — fast immer Wasser bei 4 °C mit einer Dichte von 1000 kg/m³. Weil sie eine Dichte durch eine andere teilt, ist das Ergebnis dimensionslos: Es trägt überhaupt keine Einheit und bleibt gleich, ob du in Kilogramm pro Kubikmeter oder Gramm pro Kubikzentimeter misst. Das ist die Zahl hinter Aräometer-Ablesungen, der Bestimmung von Edelsteinen, Batteriesäure-Tests und Messungen beim Brauen.
Gib eine Stoffdichte und eine Referenzdichte ein, um die relative Dichte (das spezifische Gewicht) sofort als einzelne dimensionslose Zahl zu erhalten.
Die relative Dichte ist die Stoffdichte geteilt durch die Referenzdichte.
SG = ρ_Stoff / ρ_ReferenzWähle die Referenz passend zum Stoff: Wasser bei 4 °C (1000 kg/m³) für Flüssigkeiten und Feststoffe, Luft für Gase. Weil beide Dichten auf derselben Skala liegen, kürzen sich ihre Einheiten — das Ergebnis ist ein reines Verhältnis ohne Einheit. Ein Wert von 0,789 bedeutet, dass der Stoff 78,9 % so dicht wie Wasser ist.
Angenommen, du misst Ethanol mit einer Dichte von 789 kg/m³ und vergleichst es mit Wasser bei 1000 kg/m³.
Beide Dichten notieren
Stoffdichte 789 kg/m³, Referenzdichte 1000 kg/m³ (Wasser bei 4 °C).
Stoff durch Referenz teilen
789 / 1000 = 0,789 — die Dichten liegen auf derselben Skala, sodass sich die Einheiten kürzen.
Ergebnis ablesen
Die relative Dichte ist 0,789 — unter 1, also ist Ethanol leichter als Wasser und schwimmt darauf.
Die einzelne Zahl erledigt die ganze Vergleichsarbeit. Eine relative Dichte größer als 1 bedeutet, dass der Stoff dichter als die Referenz ist und darin sinkt — Quecksilber (13,5), Eisen (7,9) und Aluminium (2,7) sinken alle in Wasser. Eine relative Dichte kleiner als 1 bedeutet, dass er leichter ist und schwimmt: Ethanol kommt auf 0,789, Eis auf etwa 0,917, und die meisten Öle liegen zwischen 0,8 und 0,95, weshalb sie auf Wasser schwimmen. Ein Wert von genau 1 bedeutet, dass der Stoff dieselbe Dichte wie die Referenz hat und schwebend neutral ist. Weil die Zahl dimensionslos ist, ist sie eine saubere Art, Materialien über Maßsysteme hinweg zu vergleichen und Auffälligkeiten zu erkennen — die Ablesung eines Batterie-Aräometers etwa fällt unter ihren Erwartungswert, wenn die Säure schwächer wird, und die relative Dichte eines Edelsteins hilft zu bestätigen, was er wirklich ist.
Die Formel ist exakt, doch ein paar praktische Punkte solltest du im Blick behalten.
Referenz abstimmen und Temperatur beachten
Die relative Dichte bedeutet nur etwas, wenn du die Referenz angibst. Wasser bei 4 °C (1000 kg/m³) ist die Konvention für Flüssigkeiten und Feststoffe, aber Dichten verschieben sich mit der Temperatur, sodass eine genaue Ablesung beide Dichten bei derselben Temperatur braucht. Verwende auf beiden Seiten dieselbe Einheit — das Verhältnis kürzt Einheiten, doch kg/m³ mit g/cm³ zu mischen ergibt eine falsche Zahl. Vergleiche Gase mit Luft statt mit Wasser.