Pizzateig Rechner
Gib ein, wie viele Böden du willst, und dein Rezept in Bäckerprozenten — du bekommst Mehl, Wasser, Salz und Hefe aufs Gramm genau.
Skaliert auf jede Menge
Wähle die Anzahl der Kugeln und das Gewicht je Kugel — jede Zutat skaliert im Verhältnis mit, ob eine Pizza oder zwanzig.
Hefe hängt von deiner Methode ab
Der passende Hefeanteil hängt von Frisch- oder Trockenhefe ab und davon, wie lange und wie warm der Teig geht.
Was ist ein Pizzateig-Rechner?
Bäckerprozente, auf deine Menge skaliert
Ein Pizzateig-Rechner macht aus einer Zielmenge Teig die genauen Zutatenmengen, die ihn ergeben. Du sagst ihm, wie viele Teigkugeln du willst und wie schwer jede sein soll, dazu dein Rezept in Bäckerprozenten — und er gibt dir Mehl, Wasser, Salz und Hefe in Gramm zurück. Da das Mehl bei 100 % festgelegt ist und jede weitere Zutat ein Anteil davon ist, skaliert dasselbe Rezept sauber von einer einzelnen Pizza bis zur großen Partymenge.
Bei Bäckerprozenten ist das Mehl immer 100 %, und Wasser, Salz und Hefe werden jeweils als Prozentsatz des Mehlgewichts angegeben. Da der Teig, den du abwiegst, all diese Zutaten enthält, erhältst du das Mehl, indem du den Gesamtteig durch eins plus die kombinierten Prozentsätze teilst.
Mehl = Gesamtteig ÷ (1 + Hydration% + Salz% + Hefe%)Sobald das Mehl bekannt ist, ist jede weitere Zutat einfach das Mehl multipliziert mit ihrem eigenen Prozentsatz: Wasser ist Mehl × 60 %, Salz ist Mehl × 2,5 % und Hefe ist Mehl × 0,3 %. Zählst du alles wieder zusammen, landest du genau bei der Teigmenge, die du wolltest.
Angenommen, du willst vier Kugeln à 250 g bei 60 % Hydration, 2,5 % Salz und 0,3 % Hefe.
Gesamtteig bestimmen
4 Kugeln × 250 g = 1.000 g Teig.Mehl herausteilen
1.000 ÷ (1 + 0,60 + 0,025 + 0,003) = 1.000 ÷ 1,628 ≈ 614 g Mehl.Den Rest skalieren
Wasser = 614 × 60 % ≈ 369 g, Salz = 614 × 2,5 % ≈ 15 g, Hefe = 614 × 0,3 % ≈ 1,8 g.
Die Hydration ist die Zahl, auf die du achten solltest: 55–65 % sind der klassische neapolitanische Bereich und ergeben einen Teig, der sich gut von Hand verarbeiten lässt, während ein höherer Wert einen feuchteren, klebrigeren Teig mit luftigerer, offenerer Krume ergibt. Salz liegt meist bei 2–3 % — es würzt den Teig und festigt das Gluten, deshalb schmeckt die Kruste bei deutlich weniger fad. Die Hefe ist die flexibelste Größe: Frischhefe wiegt etwa das Dreifache der entsprechenden Trockenhefe, lies den Prozentsatz also als Ausgangspunkt und passe ihn für lange, kalte Gärung nach unten und für kurze, warme nach oben an.
Die Rechnung ist exakt, aber Teig ist nicht nur Rechnen.
Hefe und Mehl variieren nach Methode und Marke
Der richtige Hefeanteil hängt davon ab, ob du Frisch- oder Trockenhefe verwendest, und von Zeit und Temperatur deiner Gärung — nimm den Wert also als Ausgangspunkt, nicht als feste Regel. Auch das Mehl zählt: Ein proteinreicheres Brot- oder 00-Mehl nimmt mehr Wasser auf als normales Mehl, sodass sich derselbe Hydrationswert in der Schüssel anders anfühlen kann. Halte etwas Mehl und Wasser zurück, um den Teig nach Gefühl anzupassen.