Rezept Umrechner
Du kochst für mehr oder weniger Personen? Rechne jede Zutat auf die Portionen um, die du wirklich brauchst.
Hoch- oder runterrechnen
Gib die Menge sowie deine ursprünglichen und gewünschten Portionen ein — der Rechner verdoppelt, halbiert und alles dazwischen.
Bei manchem ist Augenmaß gefragt
Eier, Gewürze und Triebmittel lassen sich nicht immer sauber umrechnen, und Garzeiten ändern sich selten im gleichen Verhältnis wie die Menge.
Was ist ein Rezept-Umrechner?
Ein Rezept auf die gewünschten Portionen anpassen
Ein Rezept-Umrechner nimmt ein Rezept, das für eine bestimmte Portionszahl geschrieben ist, und rechnet jede Zutat auf eine andere Portionszahl um. Statt zu raten, wie viel Mehl du brauchst, wenn du aus einem Rezept für vier Portionen sechs machen willst, multiplizierst du jede Menge mit einem einzigen Skalierungsfaktor. Der Faktor ist das Verhältnis der gewünschten Portionen zu den Portionen, für die das Rezept geschrieben wurde, und er hält die Verhältnisse des Gerichts gleich, egal wie weit du umrechnest.
Teile die gewünschten Portionen durch die Portionen, die das Rezept ergibt, um den Skalierungsfaktor zu erhalten, und multipliziere dann jede Zutatenmenge mit diesem Faktor.
Umgerechnete Menge = Menge × (gewünscht ÷ ursprünglich)Der Skalierungsfaktor ist das Herzstück der Rechnung. Ein Faktor über 1 bedeutet, dass du hochrechnest, ein Faktor unter 1, dass du runterrechnest, und ein Faktor von genau 1 lässt das Rezept unverändert. Da jede Zutat denselben Faktor nutzt, bleibt das Gleichgewicht des Gerichts gleich — du machst einfach mehr oder weniger davon.
Angenommen, ein Rezept für 4 Portionen verlangt 200 g Mehl und du möchtest 6 Portionen zubereiten.
Skalierungsfaktor bestimmen
6 ÷ 4 = 1,5, du machst also das Eineinhalbfache des Rezepts.Zutat umrechnen
200 × 1,5 = 300 g Mehl.Für jede Zutat wiederholen
Multipliziere jede weitere Menge mit demselben Faktor von 1,5.
Die umgerechnete Menge ist das, was du für die eingegebenen Portionen verwendest, und der Skalierungsfaktor zeigt dir auf einen Blick, wie stark das Rezept gewachsen oder geschrumpft ist — ×1,5 ist die Hälfte mehr, ×0,5 ist die Hälfte. Wende denselben Faktor auf jede Zutat an, damit die Verhältnisse erhalten bleiben. Was sich nicht linear umrechnet, sind Zeit und Ausstattung: Koch- und Backzeiten ändern sich mit der Menge nur wenig, und eine größere Menge braucht vielleicht einen größeren Topf oder eine größere Form, um gleichmäßig zu garen. Nimm den Faktor als Richtwert für die Mengen und passe Hitze, Topfgröße und Zeit nach Erfahrung an.
Die Rechnung ist exakt, doch Kochen ist nicht reine Arithmetik.
Manche Zutaten und Garzeiten brauchen Augenmaß
Eier kommen in ganzen Stücken, daher landet ein Faktor von 1,5 bei einem Rezept mit 3 Eiern auf 4,5 Eiern — runde auf eine ganze Zahl und passe bei Bedarf die Flüssigkeit an. Kräftige Gewürze, Salz und Triebmittel wie Backpulver rechnen sich oft etwas unter dem Faktor besser, also probiere und passe an. Und Back- oder Schmorzeiten skalieren nicht mit dem Faktor: Eine doppelte Menge ist nicht in der doppelten Zeit gar, beurteile also den Gargrad statt die Uhr.