Schub-Gewicht-Verhältnis Rechner
Gib Schub und Masse ein, um das Schub-Gewicht-Verhältnis zu erhalten — und sieh auf einen Blick, ob eine Rakete, Drohne oder ein Jet genug Schub hat, um senkrecht zu steigen.
Eine Zahl, sofortiges Urteil
Gib den Schub in Newton und die Masse in Kilogramm ein und der Rechner liefert das Schub-Gewicht-Verhältnis — eine dimensionslose Zahl, die du auf einen Blick liest.
SI-Einheiten verwenden
Schub in Newton und Masse in Kilogramm halten das Verhältnis dimensionslos — rechne Kilogramm-Kraft oder Pfund-Kraft in Newton um, bevor du startest.
Was ist das Schub-Gewicht-Verhältnis?
Schub gegen Gewicht
Das Schub-Gewicht-Verhältnis vergleicht, wie stark ein Triebwerk drückt, mit dem Gewicht eines Fahrzeugs. Dieser Schub-Gewicht-Verhältnis-Rechner macht aus zwei Größen — dem Schub in Newton und der Masse in Kilogramm — eine einzige dimensionslose Zahl, die dir sagt, ob das Fahrzeug die Schwerkraft überwinden kann. Ein Wert über 1 bedeutet, der Schub schlägt das Gewicht, sodass das Gerät senkrecht beschleunigen kann; unter 1 kann es mit Schub allein nicht aufsteigen. Das ist die Zahl hinter jedem Raketenstart, dem flinken Handling jeder Drohne und jedem Kampfjet, der im Steigflug noch an Geschwindigkeit gewinnt.
Gib einen Schub in Newton und eine Masse in Kilogramm ein, um sofort das Schub-Gewicht-Verhältnis zu erhalten.
Das Schub-Gewicht-Verhältnis ist der Schub geteilt durch das Gewicht, wobei das Gewicht die Masse mal der Standard-Erdbeschleunigung ist.
TWR = Schub ÷ (Masse × g)Die Erdbeschleunigung ist hier der Standardwert g = 9,80665 m/s². Weil der Schub in Newton vorliegt und das Gewicht (Masse × g) ebenfalls in Newton, kürzen sich die Einheiten und das Verhältnis hat keine Dimension. Verwende Kilogramm für die Masse und Newton für den Schub, dann kommt das Ergebnis als schlichte Zahl zurück, die du über sehr unterschiedliche Fahrzeuge hinweg vergleichen kannst.
Angenommen, eine kleine Rakete erzeugt 15.000 N Schub und hat eine Masse von 1000 kg.
Gewicht bestimmen
1000 × 9,80665 = 9806,65 N — das Gewicht, das der Schub schlagen muss.
Schub durch Gewicht teilen
15.000 ÷ 9806,65 ≈ 1,53 — das Schub-Gewicht-Verhältnis.
Urteil ablesen
1,53 liegt über 1, also übersteigt der Schub das Gewicht und die Rakete kann abheben und nach oben beschleunigen.
Der ganze Sinn des Verhältnisses ist die Trennlinie bei 1. Ein TWR über 1 bedeutet, das Triebwerk erzeugt mehr Kraft, als die Schwerkraft nach unten zieht, sodass das Fahrzeug senkrecht beschleunigen und abheben kann — je höher das Verhältnis, desto schneller dieser Steigflug. Ein TWR unter 1 bedeutet, die Schwerkraft gewinnt: Eine reine Rakete oder Drohne kann mit Schub allein nicht aufsteigen, ein Flugzeug mit Tragflächen fliegt jedoch trotzdem, weil seine Flügel Auftrieb erzeugen. Typische Trägerraketen liegen bei etwa 1,2 bis 1,5, genug, um aufzusteigen, ohne Treibstoff im Kampf gegen die Schwerkraft zu verschwenden; Hobby- und Renn-Drohnen zielen oft auf 2 oder mehr für wendige, reaktionsschnelle Steuerung; und die leistungsfähigsten Kampfjets übersteigen 1, sodass sie im senkrechten Steigflug beschleunigen können. Da das Verhältnis dimensionslos ist, kannst du einen federleichten Quadrocopter und eine schwere Trägerrakete auf genau derselben Skala vergleichen.
Die Formel ist exakt, doch ein paar praktische Punkte solltest du im Blick behalten.
Erdbeschleunigung, momentane Masse und kein Luftwiderstand
Dieser Rechner nutzt die Standard-Erdbeschleunigung (9,80665 m/s²); auf dem Mond oder Mars ergibt derselbe Schub ein deutlich höheres Verhältnis. Er nutzt außerdem die Masse zu einem einzigen Zeitpunkt — eine Rakete verbrennt im Steigflug Treibstoff, sodass ihr TWR während des Flugs stetig steigt. Schließlich ignoriert das Verhältnis den Luftwiderstand und den Auftrieb, es beschreibt also die Balance aus Schub und Gewicht, nicht die volle Flugleistung. Halte deine Einheiten durchgängig gleich — Newton für den Schub und Kilogramm für die Masse.