Parallele Induktivität Rechner
Gib zwei Induktivitäten ein und der Rechner liefert die Ersatzinduktivität des Paares in Henry — und zeigt, warum zwei parallel geschaltete Spulen immer weniger speichern als jede einzelne für sich.
Ersatzinduktivität sofort
Gib beide Spulenwerte in Henry ein und der Rechner liefert die einzelne Ersatzinduktivität L_eq = (L1·L2)/(L1+L2) des parallelen Paares.
Gleiche Einheit verwenden
Gib beide Induktivitäten in Henry ein. Rechne Millihenry (mH) durch Teilen durch 1000 und Mikrohenry (µH) durch Teilen durch 1.000.000 zuerst um.
Was ist parallele Induktivität?
Zwei Spulen an denselben zwei Knoten
Wenn zwei Spulen parallel geschaltet sind, liegt an beiden dieselbe Spannung an und der Strom teilt sich zwischen ihnen auf. Der Parallele-Induktivität-Rechner fasst die zwei Spulen zu einer einzigen Ersatzspule zusammen, L_eq = (L1·L2)/(L1+L2), gemessen in Henry. Das entscheidende Merkmal: Die Ersatzinduktivität ist immer kleiner als die kleinere der beiden Spulen — ein zweiter paralleler Pfad gibt dem Strom einen weiteren Weg, sodass das Paar Stromänderungen schwächer entgegenwirkt als jede Spule für sich. Das entspricht der Parallelschaltung von Widerständen und ist der Kehrwert dazu, wie sich Spulen in Reihe addieren. In der Praxis nutzt du parallele Spulen, um einen Wert zu erreichen, den es nicht als einzelnes Standardbauteil gibt, um den Strom auf mehrere kleinere Spulen aufzuteilen oder um die wirksame Induktivität eines Filters oder einer Leistungsstufe zu senken.
Gib zwei Induktivitäten in Henry ein, um sofort die parallele Ersatzinduktivität zu erhalten — sie ist stets kleiner als die kleinere Spule.
Die Ersatzinduktivität zweier paralleler Spulen ist ihr Produkt geteilt durch ihre Summe.
L_eq = (L1 × L2) / (L1 + L2)Nimm eine Spule mit 0,1 H parallel zu einer Spule mit 0,2 H. Multipliziere die beiden Werte zum Produkt, 0,1 × 0,2 = 0,02. Addiere sie zur Summe, 0,1 + 0,2 = 0,3. Teile das Produkt durch die Summe: 0,02 / 0,3 = 0,066667 H. Das Ergebnis (etwa 66,7 mH) ist kleiner als jede der beiden ursprünglichen Spulen, genau wie es bei einer Parallelschaltung zu erwarten ist — der zusätzliche Strompfad senkt die Gesamtinduktivität.
Die Formel ist für ideale Spulen exakt, doch ein paar praktische Punkte solltest du im Blick behalten.
Setzt keine magnetische Kopplung und einheitliche Einheiten voraus
Dieser Rechner geht davon aus, dass die beiden Spulen magnetisch unabhängig sind — es gibt keine gegenseitige Kopplung zwischen ihnen. Teilen sich die Spulen ein Magnetfeld (eng beieinander oder auf demselben Kern), verschiebt die Gegeninduktivität den realen Wert und das einfache Produkt-durch-Summe- Ergebnis gilt nicht mehr. Auch Wicklungswiderstand und Kernverluste bleiben unberücksichtigt. Halte beide Eingaben in derselben Einheit: Rechne mH und µH vor der Eingabe in Henry um, sonst liegt das Ergebnis um den Faktor tausend oder eine Million daneben.