- Steuerfreie Rendite
- 3.5%
- Grenzsteuersatz
- 32%
5,147%
Mit diesen Werten öffnen5,147%
Ergebnis: 5,147 %Teile die steuerfreie Rendite durch das, was von einem Euro nach Steuern übrig bleibt. Bei 32 % Steuer behältst du 68 %, eine steuerfreie Rendite von 3,5 % ist also so viel wert wie 5,147 % steuerpflichtig. Je höher der Satz, desto weiter laufen die beiden Zahlen auseinander.
5,147%
Mit diesen Werten öffnen4,762%
Mit diesen Werten öffnen2,841%
Mit diesen Werten öffnenSteueräquivalente Rendite = steuerfreie Rendite ÷ (1 − Steuersatz)
Zinsen steuerfreier Anleihen behältst du ganz, eine steuerpflichtige Anleihe gibt einen Teil ihrer Zinsen ans Finanzamt ab. Deshalb lassen sich die genannten Renditen der beiden nicht direkt vergleichen. Die steueräquivalente Rendite gleicht das aus: Sie ist die Rendite, die eine steuerpflichtige Anleihe zahlen müsste, um dich nach Steuern gleich gut zu stellen. Gerechnet wird eine einzige Division — die steuerfreie Rendite geteilt durch den Anteil, den du nach Steuern behältst, also eins minus deinem Grenzsteuersatz. Aus 3,5 Prozent steuerfrei werden bei einem Satz von 32 Prozent 5,147 Prozent, weil von jeder steuerpflichtigen Einheit Zinsen nur 68 Prozent bei dir ankommen. Lies das Ergebnis als Break-even: Eine steuerpflichtige Anleihe vergleichbaren Risikos, die mehr rentiert, schlägt die steuerfreie; eine, die weniger rentiert, verliert gegen sie. Weil der Nenner mit steigendem Satz kleiner wird, ist dieselbe Anleihe für verschiedene Anleger sehr unterschiedlich viel wert: Dieselben 3,5 Prozent entsprechen bei einem Satz von 12 Prozent nur 3,98 Prozent, bei 37 Prozent aber 5,56 Prozent. Genau deshalb belohnen steuerfreie Erträge Spitzenverdiener am stärksten. Die wichtigste Einschränkung betrifft die eingetragene Zahl: Es muss der Grenzsatz sein, der Satz auf die nächste verdiente Einheit — nicht der Durchschnittssatz. Bonität, Laufzeit und Handelbarkeit der Anleihe stecken in dieser Zahl überhaupt nicht.
Der Nenner ist der Satz auf die nächste verdiente Einheit, nicht der Anteil deines gesamten Einkommens, der an Steuern geht. Mit dem Durchschnittssatz fällt das Ergebnis zu niedrig aus.
3,5 Prozent steuerfrei entsprechen bei 12 Prozent Grenzsatz 3,98 Prozent, bei 37 Prozent aber 5,56 Prozent. Steuerfreie Erträge belohnen Spitzenverdiener am stärksten.
Eine steuerpflichtige Anleihe vergleichbaren Risikos, die mehr rentiert, schlägt die steuerfreie. Eine, die weniger rentiert, verliert gegen sie.
Höhere steueräquivalente Rendite heißt bessere Anleihe.
Sie heißt nur: nach Steuern besser, bei deinem Satz. Bonität, Laufzeit und Handelbarkeit stecken in dieser Zahl überhaupt nicht.
Die Landessteuer ist hier mit drin.
Die Zahl nutzt allein den eingetragenen Satz. Ist die Anleihe auch davon befreit, liegt dein echter Break-even höher als hier gezeigt.
| Steuerfreie Rendite, Steuersatz | Renditevorsprung | Steueräquivalente Rendite |
|---|---|---|
| 3,5, 32 | 1,647 | 5,147 |
| 4, 24 | 1,263 | 5,263 |
| 3, 12 | 0,409 | 3,409 |
| 3, 37 | 1,762 | 4,762 |
| 2,5, 12 | 0,341 | 2,841 |
| 5, 0 | 0,000 | 5,000 |
Sie ist die Rendite, die eine steuerpflichtige Anlage bieten müsste, um dir nach Steuern dasselbe zu lassen wie eine steuerfreie. Weil Zinsen von US-Kommunalanleihen meist steuerbefreit sind, kann eine solche Anleihe mit 3,5 % eine höher rentierende steuerpflichtige schlagen, sobald die Steuer mitzählt. Der Rechner findet diese steuerpflichtige Break-even-Rendite.
Steueräquivalente Rendite = steuerfreie Rendite ÷ (1 − Grenzsteuersatz). Eine steuerfreie Rendite von 3,5 % bei 32 % Steuer ist 3,5 ÷ 0,68 = 5,147 %. Achte auf die Division: Multiplizieren ist der klassische Fehler und ergäbe 2,38 %, also weniger als die steuerfreie Rendite und damit Unsinn.
Auf Kapitalerträge greift hier die Abgeltungsteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag, zusammen rund 26,375 %, mit Kirchensteuer entsprechend mehr. Trag diesen Satz ein, wenn du eine steuerfreie gegen eine abgeltungsteuerpflichtige Anlage stellst. Im US-Fall ist es dagegen dein Grenzsteuersatz, gegebenenfalls Bundes- und Landessatz addiert.
Steuerfreie Erträge sind mehr wert, wenn du sonst mehr an Steuer verlierst. Wer im 12-%-Satz liegt, behält 88 % der steuerpflichtigen Zinsen, die Befreiung ist also 12 % wert; wer im 37-%-Satz liegt, behält nur 63 %. Deshalb sind dieselben 3 % steuerfrei für den einen 3,409 % wert und für den anderen 4,762 %.
Vergleiche die steueräquivalente Rendite mit dem, was eine steuerpflichtige Anlage ähnlichen Risikos tatsächlich zahlt. Liegt die steueräquivalente Rendite darüber, gewinnt die steuerfreie. Weil sie mit dem Steuersatz wächst, bevorzugen steuerfreie Papiere Spitzenverdiener, während bei niedrigem Satz oft eine höher rentierende steuerpflichtige Anlage im steuerbegünstigten Mantel besser fährt.
Nein. Die Formel ignoriert Zusatzsteuern wie die US-amerikanische alternative Mindeststeuer, den Sparer-Pauschbetrag, der einen Teil deiner Zinsen freistellt, und alles Weitere an deiner Lage. Bestätige die Zahlen mit einer qualifizierten Steuerberatung, bevor du entscheidest.
Information, keine Finanzberatung.
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