Solarertrag Rechner
Gib eine Modulleistung, die Sonnenstunden an deinem Standort und ein Performance-Verhältnis ein, um zu schätzen, wie viele Kilowattstunden deine Solaranlage pro Tag erzeugt.
Tägliche kWh auf einen Blick
Gib Leistung, Sonnenstunden und Performance-Verhältnis ein und der Rechner liefert den täglichen Energieertrag in Kilowattstunden (kWh).
Es ist eine Schätzung
Der reale Ertrag schwankt mit Wetter, Jahreszeit, Neigung, Temperatur und Verschattung — sieh die Zahl als Durchschnitt eines typischen Tages, nicht als Garantie.
Was macht ein Solarertrag-Rechner?
Aus Watt und Sonne werden Kilowattstunden
Ein Solarertrag-Rechner schätzt, wie viel Energie ein Modul oder eine Anlage pro Tag erzeugt. Er nimmt die Nennleistung deiner Module, die Sonnenstunden an deinem Standort und ein Performance-Verhältnis, das reale Verluste berücksichtigt, und liefert den täglichen Ertrag in Kilowattstunden — derselben Einheit wie auf deiner Stromrechnung. Die Nennleistung allein sagt dir nur, was unter perfekten Laborbedingungen möglich ist; entscheidend ist, wie viele Stunden voller Sonneneinstrahlung das Modul täglich erhält und wie viel davon nach Verlusten durch Verkabelung, Wechselrichter, Wärme und Verschattung übrig bleibt. Das ist die Zahl hinter der Auslegung einer Dachanlage, der Schätzung der Stromkostenersparnis und dem Vergleich von Standorten oder Modulen.
Gib deine Modulleistung, die Sonnenstunden und ein Performance-Verhältnis ein, um sofort den täglichen Energieertrag in Kilowattstunden zu erhalten.
Der tägliche Energieertrag ist die Modulleistung multipliziert mit den Sonnenstunden und dem Performance-Verhältnis, geteilt durch 1000, um Wattstunden in Kilowattstunden umzuwandeln.
kWh/Tag = (W × Sonnenstunden × Performance-Verhältnis) ÷ 1000Leistung und Sonnenstunden skalieren das Ergebnis direkt, sodass eine Verdopplung des einen den Ertrag etwa verdoppelt. Das Performance-Verhältnis kürzt den Idealwert auf das herunter, was die Anlage tatsächlich liefert. Geteilt wird durch 1000, weil die Leistung in Watt vorliegt, Stromrechnungen und Modulertrag aber in Kilowattstunden angegeben werden.
Angenommen, du hast ein einzelnes 400-W-Modul an einem Standort mit durchschnittlich 5 Sonnenstunden pro Tag und einem Performance-Verhältnis von 0,75.
Leistung mit Sonnenstunden multiplizieren
400 × 5 = 2000 Wattstunden — der Idealertrag vor Verlusten.
Performance-Verhältnis anwenden
2000 × 0,75 = 1500 Wattstunden — was die Anlage tatsächlich behält.
In Kilowattstunden umrechnen
1500 ÷ 1000 = 1,5 kWh pro Tag — der tägliche Energieertrag.
Die zwei Größen, die das Ergebnis am stärksten bewegen, sind die Sonnenstunden und das Performance-Verhältnis. Sonnenstunden sind keine Tageslichtstunden: Sie zählen nur die Stunden mit voller Sonneneinstrahlung (1000 W/m²), sodass selbst ein langer Sommertag vielleicht 5–6 Sonnenstunden liefert, während ein kurzer, bedeckter Wintertag nur 1–2 bringt. Das schwankt stark nach Region — ein Standort in Südspanien oder Arizona kann das ganze Jahr über mehr als 5 Sonnenstunden erreichen, während Norddeutschland oder Großbritannien oft eher bei 2,5–3 liegt. Das Performance-Verhältnis erfasst alles, was die Lehrbuchformel ignoriert: Verluste durch Wechselrichter und Verkabelung, Wärme, die Module über ihre Nenntemperatur treibt, Staub und Teilverschattung. Eine gut installierte, unverschattete Anlage liegt typischerweise bei etwa 0,75, mit 0,80+ bei exzellenten Installationen und unter 0,70, wo Verschattung oder Hitze stark sind. Um eine ganze Anlage statt eines einzelnen Moduls zu schätzen, gib die Gesamtleistung ein — zehn 400-W-Module ergeben 4000 W. Multipliziere den Tageswert mit 365 für eine grobe Jahresschätzung, auch wenn sich reale Jahre aus höheren Sommer- und niedrigeren Wintertagen mitteln.
Die Formel ist eine solide erste Näherung, doch ein paar praktische Punkte solltest du im Blick behalten.
Eine Schätzung für einen typischen Tag, keine Prognose
Dieser Rechner liefert einen repräsentativen Tagesdurchschnitt, nicht den Ertrag eines bestimmten Tages. Die reale Produktion schwankt mit Wetter, Bewölkung, Jahreszeit, Modulneigung und -ausrichtung, Temperatur, Staub und Verschattung und nimmt über die Lebensdauer eines Moduls langsam ab. Sonnenstunden und Performance-Verhältnis sind selbst Durchschnittswerte — für eine präzise, standortgenaue Schätzung nutze ein Modellierungswerkzeug wie NRELs PVWatts, das deine genauen Koordinaten, die Neigung und die lokale Wetterhistorie berücksichtigt.