Stromkosten- Rechner
Mach aus Wattzahl und täglicher Laufzeit eines Geräts die echten Betriebskosten — pro Tag, Monat und Jahr.
Watt auf dem Typenschild
Jedes Gerät trägt seine Leistungsaufnahme in Watt auf dem Typenschild — diese Zahl plus dein Tarif ist alles, was du brauchst.
Währungsunabhängig
Gib den Preis in deiner eigenen Währung ein; das Ergebnis kommt in derselben Währung zurück und funktioniert so überall.
Was kostet der Betrieb eines Geräts?
Von Watt zu den Betriebskosten
Die Betriebskosten eines Geräts hängen von drei Dingen ab: wie viel Leistung es zieht (Watt), wie lange es täglich läuft (Stunden) und was du für Strom bezahlst (Preis pro Kilowattstunde). Multipliziere die Leistung mit der Laufzeit, um die verbrauchte Energie zu erhalten, und multipliziere diese Energie dann mit deinem Preis, um die Kosten zu bekommen. Eine 100-W-Glühbirne, die fünf Stunden brennt, verbraucht nur eine halbe Kilowattstunde am Tag — ein 2.000-W-Wasserkocher erreicht dieselbe Energie schon in einer Viertelstunde.
Gib die Wattzahl, die Stunden pro Tag und deinen Preis pro kWh ein, um die täglichen, monatlichen und jährlichen Kosten zu sehen.
Wandle die Leistung in Kilowatt um, indem du die Watt durch 1.000 teilst, multipliziere mit den täglichen Laufstunden, um die Energie in Kilowattstunden zu erhalten, und multipliziere dann mit deinem Preis pro kWh.
Kosten = (Watt × Stunden ÷ 1000) × Preis pro kWhDie monatlichen Kosten multiplizieren die Tageskosten einfach mit 30, die jährlichen Kosten mit 365. Da der Preis genau der ist, den du eingibst, kommt das Ergebnis immer in deiner eigenen Währung — ohne versteckten Wechselkurs oder angenommenen Tarif.
Angenommen, du betreibst ein 100-W-Gerät 5 Stunden am Tag bei einem Preis von 0,30 pro kWh.
Leistung in Kilowatt umwandeln
100 ÷ 1000 = 0,1 kW.
Tägliche Energie bestimmen
0,1 kW × 5 Stunden = 0,5 kWh pro Tag.
Preis anwenden
0,5 kWh × 0,30 = 0,15 pro Tag — rund 4,50 im Monat und 54,75 im Jahr.
Die Wattzahl ist die wichtigste Zahl: Du findest sie auf dem Typenschild des Geräts, auf dem Etikett oder auf dem Netzteil, wo sie als „W“ oder „Watt“ steht. Geräte mit hoher Leistung und kurzen Einsätzen wie Wasserkocher und Toaster kosten insgesamt wenig, weil sie nur Minuten am Tag laufen, während Geräte mit moderater Wattzahl, die rund um die Uhr eingeschaltet bleiben — Kühlschränke, Router, Receiver — eine Rechnung still und leise dominieren. Auch der Standby-Verbrauch summiert sich: Ein Gerät, das im „ausgeschalteten“ Zustand ein paar Watt zieht, läuft trotzdem 24 Stunden am Tag — gib seine Standby-Wattzahl und 24 Stunden ein, um die Jahreskosten des Steckenbleibens zu sehen.
Die Rechnung ist exakt, beruht aber auf einigen vereinfachenden Annahmen.
Konstante Leistung und ein fester Preis
Der Rechner geht davon aus, dass das Gerät die ganze Laufzeit über seine Nennleistung zieht, doch viele Geräte schalten sich ein und aus (ein Kühlschrank) oder verändern ihren Verbrauch (eine Waschmaschine im Programmverlauf), sodass der reale Verbrauch niedriger ausfallen kann. Außerdem behandelt er deinen Preis als einen festen Tarif; Grundgebühren, Staffeltarife, zeitabhängige Preise und Steuern sind nicht enthalten. Nutze das Ergebnis als solide Schätzung und prüfe für den genauen Wert deine tatsächliche Stromrechnung.