Molaritäts Rechner
Gib die Stoffmenge des gelösten Stoffs und das Volumen der Lösung ein und erhalte die Molarität in mol/L — die eine Zahl, die zeigt, wie konzentriert eine Lösung ist.
Mol und Volumen rein, Molarität raus
Gib die Stoffmenge in Mol und das Volumen der Lösung in Litern ein und der Rechner liefert die Molarität (Mol ÷ Volumen) in mol/L.
Das Gesamtvolumen nutzen
Nutze das Gesamtvolumen der fertigen Lösung in Litern — gelöster Stoff plus Lösungsmittel — nicht das Volumen des Lösungsmittels, mit dem du gestartet bist.
Was ist ein Molaritäts-Rechner?
Mol durch Liter, eine klare Zahl
Ein Molaritäts-Rechner macht aus zwei Messungen — wie viel Stoff gelöst ist (seine Stoffmenge in Mol) und wie viel Lösung vorhanden ist (ihr Volumen in Litern) — eine einzige Zahl: die Molarität oder molare Konzentration der Lösung. Die Molarität unterscheidet eine Prise Salz in einem Eimer von einer gesättigten Sole, und sie ist die alltägliche Sprache des Chemielabors. Damit ist sie die zentrale Größe, um Lösungen auf eine Zielstärke anzusetzen, Titrationen durchzuführen und ein Rezept hoch- oder herunterzuskalieren, ohne die Konzentration zu verändern.
Gib die Stoffmenge in Mol und das Volumen der Lösung in Litern ein, um die Molarität sofort in mol/L zu erhalten.
Eine kurze Formel: Teile die Stoffmenge des gelösten Stoffs durch das Volumen der Lösung.
M = Mol ÷ VolumenDer Großbuchstabe M ist das Standardsymbol für die molare Konzentration, und mol/L wird oft einfach M geschrieben und 'molar' gelesen. Weil die Molarität Mol geteilt durch Liter ist, ergeben sich die Einheiten von selbst: Mol ÷ Liter ergibt Mol pro Liter (mol/L). Eine als 0,25 M bezeichnete Lösung enthält also ein Viertel Mol gelösten Stoff in jedem Liter.
Angenommen, du löst 0,5 Mol Stoff und füllst die Lösung auf 2 Liter auf.
Volumen bestätigen
Nutze das Gesamtvolumen der fertigen Lösung — 2 Liter — nicht das Lösungsmittel, mit dem du gestartet bist.
Mol durch Volumen teilen
0,5 ÷ 2 = 0,25 — die Stoffmenge, verteilt über dieses Volumen.
Molarität ablesen
0,25 mol/L — eine viertelmolare (0,25 M) Lösung.
Die eine Molaritätszahl erzählt eine erstaunlich reiche Geschichte. Zuerst misst sie, wie konzentriert die Lösung ist: Eine höhere Zahl bedeutet mehr gelösten Stoff pro Liter, 2 mol/L sind also achtmal so konzentriert wie 0,25 mol/L. Der Maßstab ist 1 M — ein Mol pro Liter —, wobei alles deutlich darunter als verdünnt und alles deutlich darüber als konzentriert gilt; zum Vergleich: Haushaltsessig ist etwa 0,8 M Essigsäure. Wichtig ist, dass die Molarität vom gesamten Lösungsvolumen abhängt, nicht allein vom Volumen des Lösungsmittels — deshalb füllt man Lösungen in einem Messkolben bis zur Marke auf, statt eine feste Wassermenge zuzugeben. Und weil sich das Volumen mit der Temperatur ändert — Flüssigkeiten dehnen sich beim Erwärmen aus —, verschiebt sich die Molarität einer festen Stoffmenge leicht, wenn die Lösung wärmer oder kälter wird, präzises Arbeiten legt daher eine Temperatur fest. Dieselbe Zahl, unterschiedlich gelesen, beantwortet Stärke, Vergleich und die richtige Zubereitung der Lösung.
Die Formel ist exakt, doch ein paar praktische Punkte solltest du im Blick behalten.
Gesamtvolumen, Temperatur und einheitliche Einheiten
Die Molarität ist pro Liter der fertigen Lösung definiert, nutze daher immer das Gesamtvolumen der Lösung, nie nur das Volumen des Lösungsmittels. Weil sich dieses Volumen mit der Temperatur ausdehnt, driftet die Molarität einer Lösung beim Erwärmen oder Abkühlen leicht, und veröffentlichte Konzentrationen setzen eine bestimmte Temperatur voraus. Das Ergebnis ist nur sinnvoll, wenn die Menge in Mol und das Volumen in Litern angegeben sind, niemals gemischt — rechne Milliliter vor dem Teilen in Liter um (1000 mL = 1 L).