Fahrrad- Kalorienrechner
Schätze die Energie, die du auf einer Fahrt verbrennst, mit der MET-Methode hinter den meisten Fitness-Trackern.
Das Tempo bestimmt die Intensität
Schnelleres Fahren bedeutet einen höheren MET-Wert, die Kalorien steigen also steil mit dem Tempo.
Eine Schätzung
Wind, Steigungen, Windschatten und deine eigene Effizienz verschieben den echten Verbrauch — nimm den Wert als Richtschnur.
Wie viele Kalorien verbrennt Radfahren?
Energiekosten aus Gewicht, Tempo und Zeit
Radfahren ist eine der effizientesten Arten, bei geringer Gelenkbelastung Kalorien zu verbrennen, weshalb es ein fester Bestandteil von Alltagssport und Ausdauertraining ist. Wie viel du verbrennst, hängt vor allem von drei Dingen ab: wie viel du wiegst, wie schnell du fährst und wie lange du unterwegs bist. Laut dem Compendium of Physical Activities, dem Forschungskatalog, der Hunderten Aktivitäten Energiekosten zuordnet, reicht Radfahren von etwa 4 MET für gemütliches Rollen bis über 12 MET für schnelles Rennradfahren — und diese Intensität, multipliziert mit Gewicht und Zeit, macht dieser Rechner zu einer Kalorienzahl.
Dieser Rechner nutzt die MET-Methode (metabolisches Äquivalent), die Standardart, mit der die Sportwissenschaft die Energiekosten von Aktivitäten vergleicht.
Kalorien = MET × Körpermasse (kg) × Zeit (Stunden)Ein MET ist die Energie, die du im Sitzen verbrauchst — etwa eine Kilokalorie pro Kilogramm Körpergewicht und Stunde. Eine mit 8 MET bewertete Aktivität kostet also rund das Achtfache. Weil schnelleres Fahren dich in ein höheres MET-Band bringt, steigen die Kalorienkosten mehr als proportional zum Tempo: Der größte Teil der Mehranstrengung geht in die Überwindung des Luftwiderstands, der mit der Beschleunigung stark zunimmt. Studien zeigen, dass die MET-Methode eine verlässliche Schätzung des Energieverbrauchs auf Bevölkerungsebene liefert, weshalb Fitness-Apps und Empfehlungen darauf setzen, auch wenn jede einzelne Person um den Mittelwert schwankt.
Eine 75 kg schwere Person fährt 45 Minuten gleichmäßig mit 20 km/h.
MET fürs Tempo wählen
20 km/h fällt in das Band 19–22 km/h, etwa 8 MET wert.Stundenrate finden
8 × 75 = 600 kcal pro Stunde bei dieser Intensität.Auf die Fahrtdauer skalieren
45 Minuten sind 0,75 Stunden, also 600 × 0,75 = 450 kcal.Strecke prüfen
20 km/h über 0,75 Stunden ergibt 15 km, eine nützliche Plausibilitätsprüfung.
Drei Eingaben dominieren das Ergebnis, sie lohnen es sich also genau zu treffen.
Tempo und Intensität
Ein höheres Tempo-Band hebt den MET-Wert, und weil der Luftwiderstand mit dem Tempo steigt, verbrennt schnelles Fahren weit mehr pro Minute als gemütliches Rollen.
Körpergewicht
Schwerere Personen verbrennen beim selben Tempo mehr, da die MET-Methode direkt mit der Masse skaliert.
Zeit im Sattel
Der Gesamtverbrauch ist die Stundenrate mal die gefahrenen Stunden, eine längere Fahrt addiert Kalorien also proportional.
Willst du Radfahren mit anderen Aktivitäten vergleichen, deckt unser Kalorienverbrauch-Rechner Dutzende Übungen nach MET-Wert ab, und unser BMI-Rechner setzt dein Körpergewicht in Kontext. Zusammen zeigen sie, wo eine Fahrt in einen Wochenplan passt.
Der Hauptwert sind die Gesamtkalorien für die Fahrt; Stundenrate und MET-Wert zeigen die Intensität dahinter, und die Strecke ist eine schnelle Plausibilitätsprüfung. Nutze den Wert, um Verpflegung und Erholung zu planen, nicht als exakte Messung: der echte Verbrauch verschiebt sich mit Wind, Steigung, Fahrbahn, Sitzposition, Windschatten und deiner eigenen Tretökonomie. Als grobe Orientierung zeigt dir der MET-Wert das Band: unter etwa 6 MET ist lockeres aerobes Fahren, während anhaltende Belastungen über 10 MET intensiv sind. Laut allgemeiner Empfehlung zu körperlicher Aktivität ist der schrittweise Aufbau von Umfang und Intensität der sicherste Weg, deinen Verbrauch über die Zeit zu steigern.
Die Methode ist solide; dein Körper ist individuell.
Eine Schätzung, kein medizinischer Rat
Die MET-Methode schätzt den Energieverbrauch aus Durchschnittswerten und erfasst weder Wind, Steigungen, Windschatten, Radtyp, Trittfrequenz noch deinen individuellen Stoffwechsel und deine Effizienz, dein echter Verbrauch schwankt also — oft um 10–20 %. Sie nimmt zudem eine gleichmäßige Belastung beim eingegebenen Tempo an. Dieser Rechner dient allgemeinen Fitness- und Bildungszwecken und ist kein medizinischer Rat. Bevor du ein Radprogramm beginnst oder deutlich steigerst — besonders bei Herz-, Gelenk- oder Blutdruckbeschwerden — konsultiere einen Arzt oder eine medizinische Fachperson und steigere Distanz und Intensität schrittweise.