Gesamtvergrößerung Rechner
Gib die Objektivvergrößerung und die Okularvergrößerung ein, um die Gesamtvergrößerung eines Lichtmikroskops zu erhalten — und sieh, warum sich die beiden Stufen multiplizieren statt addieren.
Zwei Linsen, eine Zahl
Gib die Objektiv- und Okularvergrößerung ein und der Rechner liefert die Gesamtvergrößerung — das Produkt der beiden Stufen.
Lies die Linsenbeschriftung
Verwende die Werte, die auf Objektiv und Okular aufgedruckt sind — ein 40×-Objektiv mit einem 10×-Okular, nicht die Zahlen einer anderen Linse.
Was ist die Gesamtvergrößerung?
Wie viel größer die Probe erscheint
Der Gesamtvergrößerung-Rechner sagt dir, wie viel größer eine Probe unter einem Lichtmikroskop im Vergleich zum bloßen Auge erscheint. Ein Lichtmikroskop vergrößert in zwei Stufen: Das Licht durchläuft zuerst das Objektiv nahe am Objektträger, dann das Okular, in das du hineinblickst. Weil jede Stufe das Bild der vorherigen vergrößert, multiplizieren sich ihre Werte, statt sich zu addieren. Der Rechner nimmt die beiden auf den Linsen aufgedruckten Zahlen — etwa ein 40×-Objektiv und ein 10×-Okular — und liefert die eine Zahl, die das ganze Gerät beschreibt, hier 400×.
Gib die Objektivvergrößerung und die Okularvergrößerung ein, um sofort die Gesamtvergrößerung deines Mikroskops zu erhalten.
Die Gesamtvergrößerung ist die Objektivvergrößerung multipliziert mit der Okularvergrößerung — niemals die Summe der beiden.
Gesamt = Objektiv × OkularDie Linsen multiplizieren sich, weil jede das Bild vergrößert, das sie erreicht. Das Okular vergrößert nicht die echte Probe direkt — es vergrößert das bereits vergrößerte Bild, das das Objektiv erzeugt. So ergeben ein 40×-Objektiv und ein 10×-Okular 40 × 10 = 400×, das heißt, die Probe erscheint 400-mal größer als mit dem bloßen Auge.
Angenommen, du hast das 40×-Objektiv eingeschwenkt und dein Mikroskop hat das übliche 10×-Okular.
Objektivwert ablesen
Die Zahl auf dem Objektiv ist 40× — die erste Vergrößerungsstufe.
Okularwert ablesen
Das Okular, durch das du blickst, ist mit 10× beschriftet — die zweite Stufe.
Beide multiplizieren
40 × 10 = 400×. Die Probe erscheint 400-mal größer als mit dem bloßen Auge.
Die Gesamtvergrößerung beschreibt das Gerät als Ganzes, und an einem üblichen Schul- oder Labormikroskop wird dasselbe 10×-Okular meist mit einem Revolver aus Objektiven kombiniert. Ein 4×-Übersichtsobjektiv ergibt 40×, ein 10×-Objektiv ergibt 100×, ein 40×-Objektiv ergibt 400× und ein 100×-Ölimmersionsobjektiv ergibt 1000× — die praktische Obergrenze für ein Lichtmikroskop. Der Objektivwechsel ist daher die wichtigste Art, die Vergrößerung zu ändern: Jede Drehung des Revolvers hebt die Gesamtvergrößerung um das Verhältnis der Objektive, weshalb das Bild plötzlich ganz anders aussieht. Denk daran, dass die Vergrößerung ein reines Verhältnis ohne Einheit ist, geschrieben mit einem Malzeichen wie 400×; sie sagt, wie viel größer, nicht wie viel Detail du auflösen kannst.
Die Multiplikation ist exakt, doch was sie aussagt, ist enger, als es zunächst scheint.
Lichtmikroskope und die Lücke zwischen Vergrößerung und Auflösung
Diese Formel gilt für ein Lichtmikroskop, bei dem ein Objektiv und ein Okular nacheinander vergrößern. Sie liefert nur die Vergrößerung — nicht die Auflösung, die festlegt, wie viel Detail du tatsächlich erkennen kannst. Jenseits von etwa 1000× erzeugt ein Lichtmikroskop leere Vergrößerung: ein größeres, aber nicht schärferes Bild. Sie beschreibt auch keine sinnvollen Vergrößerungsgrenzen und keine Elektronenmikroskope, die nach ganz anderen Prinzipien arbeiten.