Rampen-Länge Rechner
Gib eine Höhe und ein Steigungsverhältnis ein, um den horizontalen Lauf und die geneigte Rampenlänge zu erhalten — und sieh, warum eine sanftere Neigung viel mehr Platz braucht.
Lauf und Länge auf einmal
Gib die Höhe und das Steigungsverhältnis ein und der Rechner liefert den horizontalen Lauf (Höhe × Verhältnis) und die geneigte Rampenlänge (die Hypotenuse) zusammen.
Steigung beachten
Die ADA begrenzt eine Rollstuhlrampe auf eine Steigung von 1:12 — gib 12 für die Grenze ein oder eine größere Zahl wie 16 oder 20 für eine sanftere, leichtere Rampe.
Was macht ein Rampen-Länge-Rechner?
Von Höhe und Steigung zu echten Maßen
Dieser Rampen-Länge-Rechner macht aus zwei einfachen Größen — der senkrechten Höhe, die die Rampe überwinden muss, und dem gewünschten Steigungsverhältnis — die beiden Zahlen, die du zum Bauen brauchst: den horizontalen Lauf, den sie am Boden überbrückt, und die geneigte Länge der Fläche selbst. Barrierefreie Rampen werden über die Steigung geregelt: Die ADA empfiehlt eine maximale Längsneigung von 1:12, also 12 Einheiten waagerechten Lauf je Einheit Höhe. Gib die Höhe in Zentimetern und ein Steigungsverhältnis ein (12 für 1:12), und du siehst sofort, wie weit die Rampe reicht und wie lang ein Brett, ein Rahmen oder eine Betonschüttung sein muss.
Gib eine Höhe in Zentimetern und ein Steigungsverhältnis ein, um sofort den horizontalen Lauf und die geneigte Rampenlänge zu erhalten.
Der horizontale Lauf ist die Höhe mal das Steigungsverhältnis, und die Rampenlänge ist die Hypotenuse aus Höhe und Lauf.
Lauf = Höhe × Verhältnis; Länge = √(Höhe² + Lauf²)Das Steigungsverhältnis legt den Lauf direkt fest: Eine Rampe von 1:12 überbrückt das Zwölffache ihrer Höhe am Boden, eine sanftere Rampe von 1:16 das Sechzehnfache der Höhe. Die geneigte Länge ist nur wenig länger als der Lauf, weil die Höhe gegenüber dem Lauf klein ist, doch sie ist die Zahl, die du misst, wenn du die eigentliche Rampenfläche zuschneidest.
Angenommen, eine Veranda liegt 30 cm über dem Weg und du möchtest eine ADA-Rampe mit 1:12 bauen.
Lauf bestimmen
30 × 12 = 360 cm — die waagerechte Strecke, die die Rampe am Boden überbrückt.
Höhe und Lauf quadrieren
30² + 360² = 900 + 129.600 = 130.500 — die Summe, die in die Hypotenuse fließt.
Wurzel ziehen
√130.500 ≈ 361 cm — die geneigte Rampenlänge, die du tatsächlich baust.
Die zwei Ergebnisse beantworten zwei praktische Fragen. Der horizontale Lauf (360 cm bei der Veranda oben) sagt dir, wie viel Bodenfläche die Rampe verbraucht — die größte Einschränkung in den meisten Gärten, Garagen und Eingängen. Die Rampenlänge (etwa 361 cm) ist die Länge der geneigten Fläche selbst und damit die Zahl, mit der du Holz bestellst, eine modulare Rampe dimensionierst oder eine Betonschalung absteckst. Der entscheidende Kompromiss ist die Steigung: Die ADA empfiehlt höchstens 1:12, doch sanftere Neigungen sind leichter und sicherer zu nutzen, gerade für jemanden, der den eigenen Rollstuhl schiebt. Jede sanftere Stufe kostet Platz — eine Rampe von 1:16 für dieselbe Höhe von 30 cm braucht 480 cm Lauf statt 360 cm. Wähle die sanfteste Steigung, die dein Platz zulässt, statt der steilsten, die die Norm erlaubt.
Die Geometrie ist exakt, doch eine Rampe ist mehr als ein geneigtes Brett.
Lokale Vorschriften prüfen und Podeste einplanen
Dieser Rechner liefert Lauf und geneigte Länge eines einzelnen geraden Rampenlaufs. Er ergänzt nicht die ebenen Podeste, die Vorschriften oben, unten und bei jedem Richtungswechsel verlangen — die ADA fordert ein Podest, sobald die Höhe etwa 76 cm (30 Zoll) erreicht. Prüfe vor dem Bau immer die Regeln zu Steigung, Breite, Handlauf und Podest für dein Land und dein Projekt, denn lokale Barrierefreiheits-Vorschriften unterscheiden sich und können strenger als eine Steigung von 1:12 sein.