Werbefrei, ohne AnmeldungGeprüft 2026-09-03

Fiat 500 Elektro: Stromkosten je 100 km

Ergebnis

5,19

Ergebnis: 5,19

AUTO BILD hat für den Fiat 500 Elektro auf der 155 km langen Testrunde 16,7 kWh je 100 km gemessen, ohne die Außentemperatur zu nennen. Bei 31,1 Cent je Kilowattstunde sind das 5,19 € für 100 km, und dieser Wert steht unten schon im Feld. Er gilt für diese eine Fahrt: im Winter misst der ADAC 21 bis 107 % mehr, und der Ladeverlust legt 5 bis 24 % obendrauf.

Die Zahlen auf einen Blick

Festgehalten: Strecke 100 km, Verbrauch 16,7 kWh/100 km, Aufschlag für Wetter und Fahrprofil 0 %, Ladeverlust 0,0 %.

Strompreis je kWhErgebnis
0,10001,67
0,20003,34
0,30005,01
0,3110Dein Wert5,19
0,40006,68
0,50008,35
0,600010,02

Beispiele durchgerechnet

Fall 1
Strecke
100km
Verbrauch
18kWh/100 km
Aufschlag für Wetter und Fahrprofil
0%
Ladeverlust
0%
Strompreis je kWh
0.311

5,60

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Fall 2
Strecke
15000km
Verbrauch
19kWh/100 km
Aufschlag für Wetter und Fahrprofil
25%
Ladeverlust
6%
Strompreis je kWh
0.311

1.178,66

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Fall 3
Strecke
300km
Verbrauch
22.6kWh/100 km
Aufschlag für Wetter und Fahrprofil
0%
Ladeverlust
12.7%
Strompreis je kWh
0.51

39,61

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So wird gerechnet

Kosten = Strecke/100 × Verbrauch × (1 + Aufschlag) ÷ (1 − Verlust) × Preis

  1. SchrittStrecke eintragen. Voreingestellt sind 100 km, das Ergebnis liest sich dann als Kosten je 100 km.
  2. SchrittVerbrauch des Autos in kWh je 100 km eintragen.
  3. SchrittAufschlag für Wetter und Fahrprofil wählen; die gemessenen Werte stehen in der Tabelle.
  4. SchrittLadeverlust ergänzen, wenn dein Verbrauchswert am Rad gemessen ist.
  5. ErgebnisStrompreis je kWh eintragen und die Kosten ablesen.

Was die Zahl bedeutet

Strom für 100 km kostet Verbrauch mal Strompreis: 18 kWh je 100 km bei 31,1 Cent sind 5,60. Diese Rechnung gilt für einen milden Tag an der eigenen Wallbox und sonst nirgends, deshalb hat dieser Rechner zwei Felder mehr. Das erste ist der Aufschlag für Wetter und Fahrprofil. Übers ganze Jahr misst der ADAC 25 bis 31 % Mehrverbrauch gegenüber mildem Wetter, auf einer Realfahrt über 100 km bei 0 °C 21 bis 30 %, und Green NCAP findet auf der Kurzstrecke bei −7 °C zwischen 38 % und 107 %. Der Aufschlag hängt also am Fahrprofil, nicht am Modell: eine feste Winterzahl je Auto wäre erfunden, und eine Winterspalte, die in Wahrheit der Katalogwert mal einem festen Faktor ist, ist genau der Fehler, den diese Seite nicht wiederholt. Das zweite Feld ist der Ladeverlust — die Energie, die zwischen Steckdose und Akku verschwindet und trotzdem auf der Rechnung steht. Der ADAC misst an der 11-kW-Wallbox 5,1 bis 7,0 % und an der Haushaltssteckdose 12,7 bis 24,2 %. Gerechnet wird geteilt, nicht multipliziert: 20 kWh bei 20 % Verlust sind 25 kWh ab Steckdose, nicht 24, die Rechnung steigt also um 25 %. Beide Felder starten bei 0, der Rechner behauptet damit nichts über dein Auto. Nicht enthalten ist alles am Auto, was kein Strom ist: Kaufpreis, Wertverlust, Versicherung, Steuer, Reifen, Wartung — und die Standgebühren mancher Schnelllader.

Der Ladeverlust wird geteilt, nicht aufgeschlagen

20 % Verlust heißen 20 geteilt durch 0,8, also 25 kWh ab Steckdose — 25 % mehr Strom, nicht 20 %. Wer stattdessen 20 % aufschlägt, landet bei 24 kWh und rechnet jede Rechnung zu klein.

Der Winteraufschlag hängt an der Fahrt, nicht am Auto

Übers Jahr misst der ADAC 25 bis 31 % Mehrverbrauch, auf der Kurzstrecke bei −7 °C findet Green NCAP zwischen 38 und 107 %. Eine einzelne Winterzahl je Modell gibt es nicht, und wo eine steht, ist sie gerechnet.

Den Verlust nicht doppelt zählen

Steht dein Verbrauchswert schon ab Steckdose, lass den Ladeverlust auf 0. Testwerte aus Autozeitschriften sind am Rad gemessen, Werte aus der App einer Ladesäule dagegen nicht.

Woher die Prozentzahlen kommen

Ladeverluste: ADAC, fünf Fahrzeuge über vier Ladearten, geprüft am 2026-09-03. Winteraufschläge: ADAC-Dauertests, ADAC-Realfahrten und Green NCAP, geprüft am 2026-09-03.

Häufig falsch verstanden

20 % Ladeverlust machen die Rechnung um 20 % teurer.

Um 25 %. Der Verlust ist ein Anteil der Netzenergie, gerechnet wird deshalb geteilt durch 0,8 statt mal 1,2.

Jedes Modell hat einen Winterverbrauch.

Die veröffentlichten Messungen reichen von 21 % bis 107 % Mehrverbrauch, und was sie trennt, sind Streckenlänge und Temperatur, nicht die Marke.

Bezahlt wird der Verbrauch, der im Datenblatt steht.

Bezahlt wird, was aus der Steckdose kommt. Zwischen 5 und 24 % davon erreichen den Akku nie, je nachdem wo und wie schnell geladen wird.

Referenztabelle

Was es korrigiertMessungProzent
Winter, Realfahrt 100 km bei 0 °CADAC: Renault Zoe, Peugeot e-208+21 %
Winter, Realfahrt 100 km bei 0 °CADAC: VW ID.3+30 %
Winter, Dauertest übers JahrADAC: Opel Ampera-e+25 %
Winter, Dauertest übers JahrADAC: VW e-up, Renault Zoe+31 %
Winter, Kurzstrecke bei −7 °CGreen NCAP: BYD Atto 3+38 %
Winter, Kurzstrecke bei −7 °CGreen NCAP: VW ID.5+107 %
Ladeverlust, Wallbox mit 11 kWADAC, fünf Fahrzeuge5,1 bis 7,0 %
Ladeverlust, PV-Überschuss mit 4,1 kWADAC, fünf Fahrzeuge8,0 bis 12,8 %
Ladeverlust, HaushaltssteckdoseADAC, fünf Fahrzeuge12,7 bis 24,2 %
Ladeverlust, DC-SchnellladenADAC, vier Fahrzeuge5 bis 15 %

Fragen

Was kostet es, ein Elektroauto für 100 km zu laden?

Verbrauch in kWh je 100 km mal Strompreis je kWh. Bei 18 kWh und 31,1 Cent sind das 5,60 für 100 km, noch ohne Winteraufschlag und ohne Ladeverlust.

Wie rechne ich Ladeverluste ein?

Energie geteilt durch eins minus Verlust: 20 kWh bei 20 % Verlust sind 25 kWh ab Steckdose. Der ADAC hat an der 11-kW-Wallbox 5,1 bis 7,0 % gemessen und an der Haushaltssteckdose 12,7 bis 24,2 %.

Wie viel mehr verbraucht ein Elektroauto im Winter?

Das hängt an der Fahrt, nicht am Modell. Der ADAC misst übers Jahr 25 bis 31 % Mehrverbrauch und auf 100 km bei 0 °C 21 bis 30 %, Green NCAP auf der Kurzstrecke bei −7 °C 38 bis 107 %.

Warum stehen beide Korrekturfelder auf 0?

Weil keine der beiden einen einzigen richtigen Wert hat und ein Vorgabewert wie eine Messung aussähe. Die Tabelle oben trägt die veröffentlichten Spannen, du wählst die Zeile, die zu deiner Fahrt passt.

Was steckt nicht in diesem Ergebnis?

Alles am Auto, was kein Strom ist: Kaufpreis, Wertverlust, Versicherung, Steuer, Reifen und Wartung. Standgebühren an Schnellladern stehen ebenfalls außerhalb.

Quellen und letzte Prüfung

  1. adac.de

Information, keine Finanzberatung.