Werbefrei, ohne AnmeldungGeprüft 2026-08-25

Spannungsteiler-Rechner

Ergebnis

8,0000V

Ergebnis: 8,0000 V
Wie sich das Ergebnis ändertΩ → V

Der Ausgang ist die Eingangsspannung mal dem Anteil, den R₂ am Gesamtwiderstand hat: Vout = Vin × R₂ ÷ (R₁ + R₂). R₁ ist der obere Widerstand, R₂ der untere zwischen Ausgangsknoten und Masse — vertauscht ist das Ergebnis falsch und sieht trotzdem plausibel aus. Der Wert gilt unbelastet.

Beispiele durchgerechnet

So wird gerechnet

Vout = Vin × R₂ ÷ (R₁ + R₂)

  1. SchrittBeide Widerstände addieren — das ist der Gesamtwiderstand.
  2. SchrittR₂ durch diese Summe teilen: der Anteil, den der Ausgang behält.
  3. ErgebnisDie Eingangsspannung mit diesem Anteil multiplizieren.

Was die Zahl bedeutet

Der Wert gilt unbelastet

Die Formel setzt voraus, dass außer R₂ nichts Strom aus dem Ausgangsknoten zieht. Alles, was du anschließt, liegt parallel zu R₂ und zieht den Ausgang nach unten; klein bleibt der Effekt nur, wenn der Lastwiderstand viel größer als R₂ ist.

R₂ ist der untere Widerstand, R₁ der obere

R₁ sitzt zwischen Eingang und Ausgangsknoten, R₂ zwischen Ausgangsknoten und Masse, und der Ausgang ist die Spannung über R₂. Vertauscht ergeben 12 V mit 1 kΩ und 2 kΩ plötzlich 4 V statt 8 V — falsch und trotzdem plausibel.

Über den Anteil entscheidet nur das Verhältnis

R₂ ÷ (R₁ + R₂) ist bei 1 kΩ und 2 kΩ dasselbe 2 ÷ 3 wie bei 10 Ω und 20 Ω, beide machen aus 12 V also 8 V. Die absoluten Werte entscheiden aber darüber, wie stark eine angeschlossene Last den Ausgang herunterzieht.

Häufig falsch verstanden

Vout = Vin × R₂ ÷ R₁, also ergeben 12 V mit 1 kΩ und 2 kΩ 24 V.

Im Nenner steht die Summe beider Widerstände, nicht R₁ allein: 12 × 2000 ÷ 3000 = 8 V. Ein Teiler gibt nie mehr aus, als er bekommt.

Ich habe die 2 kΩ oben eingebaut, das ist trotzdem R₂.

R₂ ist immer der Widerstand zwischen Ausgangsknoten und Masse. Mit den 2 kΩ oben lautet das Ergebnis 4 V, nicht 8 V.

Hier stehen 8 V, also sieht meine Schaltung 8 V.

8 V ist der unbelastete Wert. Was du an den Ausgang hängst, liegt parallel zu R₂ und senkt die Spannung.

Referenztabelle

Vin, R₁, R₂Anteil von R₂Vout
12, 1000, 20002 ÷ 38
9, 1000, 10001 ÷ 24,5
5, 330, 4700,58752,9375
10, 100, 9009 ÷ 109
3,3, 1000, 20002 ÷ 32,2

Fragen

Wie berechne ich einen Spannungsteiler?

Multipliziere die Eingangsspannung mit R₂ und teile durch die Summe beider Widerstände: Vout = Vin × R₂ ÷ (R₁ + R₂). Bei 12 V mit R₁ = 1 kΩ und R₂ = 2 kΩ sind das 8 V.

Welcher Widerstand ist R₁ und welcher R₂?

R₁ ist der obere Widerstand, zwischen Eingangsspannung und Ausgangsknoten; R₂ ist der untere, zwischen Ausgangsknoten und Masse. Die Ausgangsspannung ist die Spannung über R₂. Vertauschst du beide, ändert sich das Ergebnis.

Was passiert, wenn beide Widerstände gleich sind?

Gleiche Widerstände teilen die Spannung genau zur Hälfte, denn R₂ ÷ (R₁ + R₂) wird zu einem Halben. Neun Volt an zwei 1-kΩ-Widerständen ergeben 4,5 V.

Warum ist das die unbelastete Ausgangsspannung?

Die Formel setzt voraus, dass außer R₂ nichts Strom aus dem Ausgangsknoten zieht. Alles, was du anschließt, liegt parallel zu R₂ und zieht den Ausgang nach unten. Der Effekt ist klein, wenn der Lastwiderstand viel größer als R₂ ist.

Wo werden Spannungsteiler eingesetzt?

Um eine höhere Spannung auf ein nutzbares Niveau herunterzuteilen: Batteriespannung am Analogeingang eines Mikrocontrollers messen, eine Referenzspannung festlegen, einen Transistor vorspannen. Auch Potentiometer und Thermistoren werden so ausgelesen.

Quellen und letzte Prüfung

  1. en.wikipedia.org

Information, keine Fachberatung.