Sichtfeld Rechner
Gib ein horizontales Sichtfeld und dein Seitenverhältnis ein, um das passende vertikale Sichtfeld in Grad zu erhalten — und sieh, warum Breitbild und Ultrawide unterschiedliche Einstellungen brauchen.
Horizontal zu vertikal
Gib das horizontale Sichtfeld deines Spiels und das Seitenverhältnis ein, und der Rechner liefert das passende vertikale Sichtfeld in Grad.
Seitenverhältnis beachten
Je breiter dein Bildschirm, desto kleiner das vertikale Sichtfeld bei gleicher horizontaler Einstellung — gib Breite ÷ Höhe ein (16:9 = 1,7778), bevor du startest.
Was macht ein Sichtfeld-Rechner?
Horizontales und vertikales Sichtfeld
Ein Sichtfeld-Rechner rechnet das horizontale Sichtfeld, das ein Spiel dir vorgibt, in das vertikale Sichtfeld um, das auf deinem Bildschirm dazu passt. Das Sichtfeld ist der Winkelausschnitt der Szene, den die Kamera zeigt, gemessen in Grad, und die meisten Engines geben nur den horizontalen Winkel an. Weil Bildschirme breiter als hoch sind, ist der vertikale Winkel stets kleiner und hängt vom Seitenverhältnis ab. Dieses Werkzeug nimmt zwei Zahlen — das horizontale Sichtfeld in Grad und das Seitenverhältnis (Breite geteilt durch Höhe) — und liefert das vertikale Sichtfeld, sodass du dieselbe Ansicht über einen 16:9-Monitor, ein 21:9-Ultrawide oder ein 4:3-Display hinweg angleichen kannst.
Gib ein horizontales Sichtfeld in Grad und dein Seitenverhältnis ein, um sofort das passende vertikale Sichtfeld zu erhalten.
Das vertikale Sichtfeld ist das Doppelte des Arkustangens des Tangens des horizontalen Halbwinkels geteilt durch das Seitenverhältnis.
Vfov = 2 × arctan(tan(Hfov / 2) / Seitenverhältnis)Das horizontale Sichtfeld wird halbiert und durch den Tangens geführt, durch das Seitenverhältnis geteilt und dann mit dem Arkustangens wieder in einen Winkel zurückgerechnet und verdoppelt. Winkel gehen in Grad hinein und heraus, während der Tangens intern in Radiant arbeitet. Bei einem Seitenverhältnis von 1:1 entspricht das vertikale Sichtfeld dem horizontalen; je breiter der Bildschirm, desto kleiner das vertikale Ergebnis.
Angenommen, ein Spiel ist auf ein horizontales Sichtfeld von 103° an einem üblichen 16:9-Monitor (Seitenverhältnis 1,7778) eingestellt.
Horizontales Sichtfeld halbieren
103° / 2 = 51,5° — der horizontale Halbwinkel, der die Umrechnung antreibt.
Tangens durch das Seitenverhältnis teilen
tan(51,5°) ÷ 1,7778 ≈ 1,2572 ÷ 1,7778 ≈ 0,7072 — der skalierte vertikale Tangens.
Arkustangens nehmen und verdoppeln
2 × arctan(0,7072) ≈ 2 × 35,27° ≈ 70,5° — das vertikale Sichtfeld.
Das vertikale Sichtfeld sagt dir, wie viel der Szene du von oben nach unten siehst, und es ist die Zahl, die beim Monitorwechsel tatsächlich konstant bleiben sollte. Spiele lassen dich fast immer das horizontale Sichtfeld einstellen, doch eine horizontale Einstellung von 103° sieht auf einem 16:9-Bildschirm (etwa 70,5° vertikal) ganz anders aus als auf einem 21:9-Ultrawide (etwa 58,7° vertikal), weil die zusätzliche Breite eines Ultrawide seitlich dazukommt, während oben und unten ungefähr gleich bleiben. Wechselst du auf ein breiteres Display und hältst das horizontale Sichtfeld konstant, schrumpft deine vertikale Ansicht und die Welt kann vertikal stärker herangezoomt wirken. Um das Erlebnis gleich zu halten — gerade in kompetitiven Shootern, wo die vertikale Übersicht zählt — legen viele Spieler ein vertikales Ziel-Sichtfeld fest und berechnen die horizontale Einstellung für jedes Seitenverhältnis neu. Dieser Rechner macht diese Umrechnung explizit: Wähle ein vertikales Sichtfeld, das dir gefällt, und passe dann den horizontalen Wert an, bis das vertikale Ergebnis auf jedem Bildschirm übereinstimmt.
Die Formel ist exakt für die Standarddarstellung, doch ein paar Punkte solltest du im Blick behalten.
Setzt eine rektilineare Projektion voraus
Diese Umrechnung setzt die rektilineare (Lochkamera-)Standardprojektion voraus, die nahezu jede 3D-Engine verwendet und bei der gerade Linien gerade bleiben. Sie beschreibt weder Fisheye, Panini noch andere gekrümmte Projektionen und ignoriert spielspezifische FOV-Eigenheiten — manche Titel behandeln den Regler intern als vertikalen oder „Hor+"-Wert. Gib das Seitenverhältnis als Breite geteilt durch Höhe ein (16:9 = 1,7778, nicht 9 ÷ 16), damit das vertikale Sichtfeld korrekt herauskommt.