Steam-Speicher Rechner
Plane dein Gaming-Laufwerk mit Sicherheit. Kategoriespezifische Größen für AAA-, Indie-, Online- und VR-Spiele — plus SSD/HDD-Empfehlung mit 20 %-Wachstumspuffer.
Reale Durchschnittswerte
Größen basieren auf PCGamingWiki und SteamDB-Depotdaten — AAA 70 GB, Indie 3,5 GB, Online 40 GB, VR 20 GB.
Einzelspiele variieren
Manche AAA-Spiele überschreiten 150 GB mit allen DLCs. Kategorien- Durchschnitte sind Planungsrichtwerte, keine Exakt-Spielgrößen.
Steam-Speicher auf einen Blick
Wie viel Laufwerksplatz deine Steam-Bibliothek wirklich braucht
Eine typische moderne Steam-Bibliothek mit 5 AAA-Spielen, 20 Indie-Spielen, 3 Online-Spielen und keinen VR-Titeln summiert sich auf rund 540 GB — gut die Hälfte eines 1-TB-Laufwerks. Zwei AAA-Titel mit DLCs dazu, und ein 1-TB-Upgrade steht an. Zu wissen, wohin der Platz geht, bedeutet, das richtige Laufwerk zu wählen — statt zu überkaufen oder mitten im Sale kein Platz zu haben.
Kurzantwort: Benötigter Speicher = (AAA × 70 GB) + (Indie × 3,5 GB) + (Online × 40 GB) + (VR × 20 GB). 20 %-Wachstumspuffer draufrechnen, dann auf das nächste Standardlaufwerk aufrunden: 500 GB, 1 TB, 2 TB oder 4 TB.
Spiele sind nicht gleich groß. Der Unterschied zwischen einem aufgeblähten AAA-Open-World-Spiel und einem schlanken Indie-Platformer ist oft 20× — und der Abstand wächst jedes Jahr.
| Kategorie | Durchschnittsgröße | Typische Beispiele | Spanne |
|---|---|---|---|
AAA | ~70 GB | Call of Duty, GTA V, Cyberpunk 2077, Red Dead Redemption 2 | 50–175+ GB |
Online | ~40 GB | Destiny 2, Apex Legends, Fortnite, Warframe | 20–120 GB |
VR | ~20 GB | Beat Saber, Pavlov, Blade & Sorcery | 2–70 GB |
Indie | ~3,5 GB | Celeste, Hollow Knight, Hades, Stardew Valley | 0,5–15 GB |
AAA: Die Platzfresser
Hochauflösende 4K-Texturen, umfangreiche Sprachausgabe über Dutzende Dialogstunden und riesige offene Welten. Call of Duty erreicht mit DLCs regelmäßig 200+ GB. Hier starten die meisten Speicher-Upgrades.
Online: Stetige Wachser
Moderat groß am Anfang, stetig wachsend. Fortnite, Destiny 2 und Warframe liefern mit jedem Update neue Seasons, Waffen und Maps — ein 40-GB-Spiel erreicht in 18 Monaten Live-Service leicht 80 GB.
VR: Bimodale Verteilung
Die meisten VR-Spiele sind klein (2–10 GB), weil Umgebungen fokussiert sind. Ausreißer ist narratives VR wie Half-Life: Alyx (~67 GB), das nach AAA-Regeln spielt.
Indie: Die Effizienten
Kleiner Download, große Spielwerte. 20 Indie-Spiele passen bequem in den Platz eines AAA-Titels — ein Grund, warum engagierte Indie-Spieler selten Laufwerke upgraden müssen.
Die Rechnung ist eine gewichtete Summe mit Wachstumspuffer. Kategorien-Durchschnitte stammen aus PCGamingWiki und SteamDB-Depotdaten; der 20 %-Puffer ist branchenübliche Planungspraxis für Speicher, der über 2–3 Jahre wachsen soll.
Der 20 %-Puffer ist nicht optional — Spielgrößen wachsen um rund 10–15 % pro Jahr, weil Engines größere Assets ausliefern. Ein exakt auf die aktuelle Bibliothek dimensioniertes Laufwerk ist in 18 Monaten voll. Der Puffer hält dich vorne — ohne doppelt so viel zu kaufen wie nötig.
Kapazität ist nur die halbe Miete. Auch der Typ des Laufwerks zählt — manche moderne Spiele setzen SSD als Minimum voraus.
NVMe-SSD — Gaming-Standard
50–80 % schnellere Ladezeiten als HDDs. Flüssigeres Textur-Streaming mit weniger Pop-in. Voraussetzung bei neueren AAA-Titeln (z. B. Star Wars Jedi: Survivor, Ratchet & Clank: Rift Apart). Ideal für deine aktiven 10–20 Spiele.
HDD — Backup-Bibliothek
Langsam, aber günstig pro GB. 4 TB für ~80 € statt 4 TB NVMe zum 3–4- fachen Preis. Ideal für Spiele, die du vielleicht spielst — nicht für die gerade aktiven. Spürbar längere Ladezeiten, dafür viel Kapazität.
Der gestufte Speicher-Ansatz
- Stufe 1: NVMe-SSD (1–2 TB)
Dein Boot-Laufwerk plus aktive Spiele. OS, Engine-Cache und die 10–20 Spiele, die du aktuell spielst. Schnell, leise und teuer pro GB — also nicht überdimensionieren.
- Stufe 2: Sekundär-SSD oder HDD (2–4 TB)
Deine passive Bibliothek. Durchgespielte Spiele, gelegentlich angepackte Multiplayer-Titel, Backlog. Langsamer, aber günstig pro GB. HDD reicht hier für die meisten Spiele.
- Stufe 3: Extern / NAS (optional)
Für Kältelagerung — Spiele, die 6+ Monate nicht angefasst werden. Eine günstige 8-TB-Externe nimmt eine komplette typische Steam-Bibliothek mit Reserve auf.
Steams eingebauter Speicher-Manager (Einstellungen → Speicher) verschiebt Spiele zwischen Laufwerken ohne Neu-Download. Damit beim Durchspielen Spiele von der SSD in den Sekundärspeicher wandern lassen.
| Bibliotheksbedarf (mit Puffer) | Empfohlenes Laufwerk | Passt am besten für |
|---|---|---|
| < 500 GB | 500 GB NVMe | Indie-fokussierte Bibliothek, 1–2 wechselnde AAA |
| 500 GB – 1 TB | 1 TB NVMe | Häufigster Sweet Spot — gemischte Bibliothek, 5–10 AAA, laufende Online-Spiele |
| 1 TB – 2 TB | 2 TB NVMe | Enthusiast-Bibliothek, 15+ AAA, mehrere Live-Service-Titel |
| 2 TB – 4 TB | 4 TB NVMe oder HDD | Riesige Bibliothek, VR-Sammlung, Content-Creator-/Streamer-Setup |
Vor einem neuen Laufwerk: versuche, bestehenden Platz freizuräumen. Steam-spezifisches Aufräumen bringt oft 100+ GB zurück, ohne dass du etwas verlierst, was du wirklich spielst.
Platzfresser finden
Steam → Einstellungen → Speicher listet jedes installierte Spiel nach Größe. Die Top 5 machen meist 60 %+ der Bibliothek aus. Deinstalliere die seit 6 Monaten nicht gestarteten — Steam merkt sich Spielstände, du kannst jederzeit neu laden.
Optionale Inhalte weglassen
Viele AAA-Spiele lassen dich HD-Texturpakete (10–40 GB) oder nicht benötigte Sprachdateien (1–5 GB je) weglassen; manche erlauben das Überspringen von Multiplayer-Modi bei Singleplayer-Fokus. Prüfe jeweils den DLC-/Eigenschaften-Tab.
Auto-Updates deaktivieren
Rechtsklick Spiel → Eigenschaften → Updates → „Dieses Spiel nur beim Start aktualisieren". Großer Effekt bei selten gespielten Live-Service- Spielen — verhindert 10+ GB Patches, während du nicht spielst.
Verschieben statt neu installieren
Rechtsklick Spiel → Eigenschaften → Installierte Dateien → Installationsordner verschieben. Verlegt das Spiel ohne Neu-Download. Eine Minute Klicken spart Stunden Warten.
Das Fazit
Nutze die 70/40/20/3,5-Regel (AAA/Online/VR/Indie-Durchschnitte) zur Schätzung. 20 %-Puffer draufrechnen. Auf 500 GB, 1 TB, 2 TB oder 4 TB aufrunden. Für die meisten ist eine 1-TB-NVMe-SSD der Sweet Spot — schnell, ausreichend groß, im Consumer-Preisrahmen.