Lesezeit Rechner
Mach aus Wortzahl und Lesegeschwindigkeit eine klare Schätzung, wie lange ein Text zum Lesen braucht.
Zwei einfache Eingaben
Gib die Anzahl der Wörter und deine Lesegeschwindigkeit in Wörtern pro Minute ein — die Schätzung aktualisiert sich sofort in Minuten und Sekunden.
Es ist eine Schätzung
Die tatsächliche Lesezeit hängt von der Schwierigkeit des Texts und davon ab, wie gründlich du liest — nimm das Ergebnis als Richtwert, nicht als Stoppuhr.
Was ist die Lesezeit?
Wie lange ein Text zum Lesen braucht
Die Lesezeit schätzt, wie viele Minuten du brauchst, um einen Text von Anfang bis Ende zu lesen. Es ist die Angabe, die du neben Artikeln und Blogbeiträgen als „5 Min. Lesezeit“ siehst, und sie beruht auf einer einfachen Idee: Wenn du ungefähr weißt, wie viele Wörter du pro Minute liest, kannst du die Gesamtwortzahl durch diese Geschwindigkeit teilen und erhältst die Zeit. Weil sie nur von zwei Zahlen abhängt, ist sie schnell ermittelt und leicht über Texte unterschiedlicher Länge hinweg vergleichbar.
Gib die Wortzahl und deine Lesegeschwindigkeit ein, um die geschätzte Lesezeit in Minuten und Sekunden zu erhalten.
Teile die Gesamtzahl der Wörter durch deine Lesegeschwindigkeit in Wörtern pro Minute. Das Ergebnis ist die Zeit in Minuten; multipliziere mit 60, um sie in Sekunden auszudrücken.
Lesezeit (Minuten) = Wörter ÷ Wörter pro MinuteJe schneller du liest, desto kleiner das Ergebnis, denn dieselbe Wortzahl verteilt sich auf mehr Wörter pro Minute. Ein längerer Text oder eine geringere Geschwindigkeit treiben die Schätzung nach oben. Die Sekundenangabe ist einfach die Minuten multipliziert mit 60 — praktisch für kurze Texte, bei denen sich ein Bruchteil einer Minute besser als ganze Sekundenzahl lesen lässt.
Angenommen, du hast einen Artikel mit 1.000 Wörtern und liest 200 Wörter pro Minute.
Wortzahl nehmen
Der Artikel hat 1.000 Wörter.
Durch deine Geschwindigkeit teilen
1.000 ÷ 200 = 5 Minuten.
In Sekunden umwandeln
5 × 60 = 300 Sekunden.
Die Minutenangabe sagt dir, wie viel Zeit du einplanen solltest, und die Sekundenangabe hilft bei kurzen Texten, bei denen „0,5 Min.“ als „30 Sek.“ klarer ist. Das stille Lesen Erwachsener liegt laut Zusammenfassungen der Leseforschung bei etwa 200–250 Wörtern pro Minute, daher sind 200 ein sinnvoller Standardwert. Dichtes oder fachliches Material liest du langsamer — oft deutlich unter 200 Wörtern pro Minute — weil du innehältst, um es aufzunehmen, während leichter, vertrauter Text schneller überflogen werden kann. Wenn du dein eigenes Tempo kennst, gib es ein, um die Schätzung persönlich zu machen; sonst liefert der Standardwert eine vernünftige Größenordnung.
Die Rechnung ist exakt, aber das Lesen selbst ist nicht gleichförmig.
Eine Schätzung, keine Messung
Das Ergebnis geht von einer gleichbleibenden Lesegeschwindigkeit über den ganzen Text aus, was in der Praxis selten zutrifft. Schwierigkeit, Vertrautheit mit dem Thema, Ablenkungen und ob du überfliegst oder jede Zeile studierst — all das verändert, wie lange das Lesen tatsächlich dauert. Nutze die Schätzung, um deine Zeit zu planen, aber rechne damit, dass der echte Wert von Leserin zu Leser und von Text zu Text abweicht.