Ideales Gasgesetz Rechner
Gib Druck, Volumen und Temperatur eines Gases ein, um die Stoffmenge in Mol zu erhalten — das ideale Gasgesetz PV = nRT, umgestellt nach n.
Stoffmenge in einem Schritt
Gib Druck, Volumen und Temperatur ein und der Rechner liefert die Stoffmenge n = (P × V) / (R × T) in Mol.
SI-Einheiten verwenden
Druck in Pascal, Volumen in Kubikmetern und Temperatur in Kelvin halten die Gaskonstante R stimmig — rechne °C in K um, indem du 273,15 addierst.
Was ist das ideale Gasgesetz?
PV = nRT
Das ideale Gasgesetz verbindet Druck, Volumen, Temperatur und Stoffmenge eines Gases in einer einzigen Gleichung, PV = nRT, wobei R die universelle Gaskonstante ist. Es beschreibt, wie sich ein idealisiertes Gas verhält, und ist für die meisten realen Gase bei alltäglichen Drücken und Temperaturen genau. Dieser Rechner stellt die Gleichung nach n um, der Stoffmenge, damit du herausfindest, wie viele Mol Gas ein bestimmtes Volumen bei bekanntem Druck und bekannter Temperatur füllen.
Gib Druck in Pascal, Volumen in Kubikmetern und Temperatur in Kelvin ein, um sofort die Stoffmenge in Mol zu erhalten.
Um die Stoffmenge zu ermitteln, teilst du das Produkt aus Druck und Volumen durch das Produkt aus Gaskonstante und absoluter Temperatur.
n = (P × V) ÷ (R × T)Die Gaskonstante R = 8,314462618 J/(mol·K) ist fest, sobald du also Druck (P), Volumen (V) und Temperatur (T) in SI-Einheiten angibst, folgt die Stoffmenge direkt. Verwende Pascal, Kubikmeter und Kelvin, dann kommt das Ergebnis in Mol zurück.
Angenommen, ein Gas befindet sich bei Standardbedingungen: 101.325 Pa, 0,0224 m³ (22,4 L) und 273,15 K (0 °C).
Druck mal Volumen
101325 × 0,0224 = 2269,68 — der Zähler P × V in Joule.
R mal Temperatur
8,314462618 × 273,15 ≈ 2271,10 — der Nenner R × T.
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2269,68 ÷ 2271,10 ≈ 0,999377 mol — fast genau ein Mol, das klassische Ergebnis, dass ein Mol Gas bei Standardbedingungen 22,4 Liter einnimmt.
Das ideale Gasgesetz ist ein Modell, und seine Annahmen solltest du im Blick behalten.
Ideales Verhalten und einheitliche Einheiten
Dieser Rechner setzt ein ideales Gas voraus — Punktteilchen ohne Anziehungskräfte —, was bei mäßigen Drücken und Temperaturen genau ist, bei sehr hohem Druck oder nahe dem Kondensationspunkt eines Gases jedoch abweicht; dort beschreibt die Van-der-Waals-Gleichung das Verhalten besser. Halte deine Einheiten stimmig: Pascal für den Druck, Kubikmeter für das Volumen und Kelvin für die Temperatur, sonst stimmt die Stoffmenge nicht. Die Temperatur muss der absolute Wert in Kelvin sein, niemals in Celsius.