Aufschlag Rechner
Mach aus Einkaufspreis und Aufschlag in Prozent einen Verkaufspreis und den Gewinn, den du erzielst.
Preis und Gewinn
Gib deinen Einkaufspreis und den Aufschlag ein, und du erhältst sowohl den Verkaufspreis als auch den darin enthaltenen Gewinn.
Aufschlag ist nicht Marge
Der Aufschlag bezieht sich auf den Einkaufspreis, die Marge auf den Verkaufspreis. Derselbe Betrag ergibt eine kleinere Marge als Aufschlag.
Was ist ein Aufschlag?
Gewinn, der auf den Einkaufspreis aufgeschlagen wird
Der Aufschlag ist der Betrag, den du auf den Einkaufspreis eines Artikels aufschlägst, um den Verkaufspreis festzulegen — ausgedrückt als Prozentsatz dieses Einkaufspreises. Kostet dich etwas 50 und du wendest einen Aufschlag von 40 % an, fügst du 40 % von 50 hinzu — das sind 20 — und verkaufst es für 70. Der Aufschlag ist die alltägliche Sprache der Preisgestaltung im Handel, weil er von der Zahl ausgeht, die du bereits kennst: was dich der Artikel gekostet hat.
Gib den Einkaufspreis und den Aufschlag in Prozent ein, um Verkaufspreis und Gewinn zu erhalten.
Nimm den Aufschlag in Prozent, mach daraus einen Faktor und wende ihn auf den Einkaufspreis an.
Verkaufspreis = Einkaufspreis × (1 + Aufschlag ÷ 100)Der Gewinn ist einfach der Teil, den du obendrauf packst: Einkaufspreis × Aufschlag ÷ 100, im Beispiel also 20. Der Verkaufspreis ist der Einkaufspreis plus dieser Gewinn. Da beide Zahlen direkt aus dem Einkaufspreis stammen, ist der Aufschlag schnell anzuwenden, wenn du den Preis festlegst.
Angenommen, ein Artikel kostet 50 und du möchtest einen Aufschlag von 40 %.
Gewinn bestimmen
50 × 40 ÷ 100 = 20, der aufgeschlagene Betrag.
Zum Einkaufspreis addieren
50 + 20 = 70, der Verkaufspreis.
Aufschlag prüfen
20 ÷ 50 = 40 %, das bestätigt den Aufschlag auf den Einkaufspreis.
Der Verkaufspreis ist das, was du verlangst, und der Gewinn ist das, was dir vor weiteren Kosten bleibt. Worauf du genau achten solltest: Der Aufschlag misst den Gewinn am Einkaufspreis, nicht am Verkaufspreis. Die Marge misst denselben Gewinn am Verkaufspreis und ist deshalb immer die kleinere Zahl. Im Beispiel sind die 20 Gewinn ein Aufschlag von 40 % auf den Einkaufspreis von 50, aber nur eine Marge von rund 28,6 % auf den Verkaufspreis von 70. Brauchst du diese auf den Preis bezogene Sicht — etwa um sie mit einer Zielmarge zu vergleichen — nutze stattdessen den Margen-Rechner. Die beiden zu verwechseln ist der häufigste Fehler bei der Preisgestaltung: Ein Aufschlag von 50 % ist keine Marge von 50 %.
Die Rechnung ist exakt, aber einige Fälle brauchen Aufmerksamkeit.
Negative Eingaben und weitere Kosten
Ein negativer Einkaufspreis oder ein negativer Aufschlag ergibt für die Preisgestaltung keinen Sinn, daher liefert der Rechner dafür kein Ergebnis. Die Zahl hier ist nur der Rohgewinn über dem Einkaufspreis — sie berücksichtigt keine Gemeinkosten, keinen Versand, keine Steuern und keine Rabatte, sodass dein tatsächlicher Erlös pro Verkauf meist niedriger ausfällt als der angezeigte Gewinn.