Kompressionsrate Rechner
Gib die originale und die komprimierte Dateigröße ein, um die Kompressionsrate (etwa 4:1) und den Prozentsatz des eingesparten Speichers zu erhalten.
Rate und Ersparnis auf einmal
Gib die originale und die komprimierte Größe ein und der Rechner liefert die Kompressionsrate (Original ÷ komprimiert) und die Speicherersparnis in Prozent zusammen.
Dieselbe Einheit verwenden
Beide Größen müssen in derselben Einheit vorliegen — KB, MB oder Byte. Die Einheit kürzt sich heraus, sodass nur der Vergleich der beiden Zahlen zählt.
Was ist eine Kompressionsrate?
Wie viel kleiner die Datei wurde
Die Kompressionsrate ist die eine Zahl, die dir sagt, wie wirksam Daten komprimiert wurden: Sie ist die Originalgröße geteilt durch die komprimierte Größe. Dieser Kompressionsrate-Rechner macht aus zwei Größen — der Größe vor und der Größe nach der Komprimierung — die Rate (oft als 4:1 geschrieben) und die passende Speicherersparnis in Prozent. Das ist die Zahl hinter ZIP-Archiven, Bild- und Video-Codecs und Datenbankspeicher, wo eine höhere Rate weniger Speicherplatz, schnellere Übertragungen und geringere Bandbreitenkosten bedeutet.
Gib eine Originalgröße und eine komprimierte Größe ein, um sofort die Kompressionsrate und den Prozentsatz des eingesparten Speichers zu erhalten.
Die Kompressionsrate ist die Originalgröße geteilt durch die komprimierte Größe, und die Speicherersparnis ist der entfernte Anteil des Originals, ausgedrückt in Prozent.
Rate = Originalgröße ÷ komprimierte GrößeErsparnis = (1 − komprimiert ÷ Original) × 100Weil beide Formeln eine Größe durch die andere teilen, kürzt sich die Einheit heraus — verwende KB, MB oder Byte, solange beide Felder dieselbe nutzen.
Angenommen, eine Protokolldatei mit 1000 KB wird auf 250 KB komprimiert.
Original durch komprimiert teilen
1000 ÷ 250 = 4 — die Kompressionsrate, geschrieben als 4:1.
Den komprimierten Anteil bestimmen
250 ÷ 1000 = 0,25 — die komprimierte Datei ist ein Viertel des Originals.
In Speicherersparnis umrechnen
(1 − 0,25) × 100 = 75 % — drei Viertel des Speichers wurden entfernt.
Die zwei Ergebnisse beschreiben dasselbe Resultat aus zwei Blickwinkeln. Die Kompressionsrate (4 bzw. 4:1 für die Datei oben) ist ein Faktor: Je höher sie ist, desto kleiner die komprimierte Datei im Vergleich zum Original, sodass eine Rate von 10:1 weit besser ist als 2:1. Die Speicherersparnis (75 %) formuliert das als den Anteil des Originals, den du nicht mehr speichern oder übertragen musst. Die Schreibweise „4:1“ liest sich als „vier zu eins“ — vier Einheiten Originaldaten wurden nach der Komprimierung zu einer Einheit. Eine Rate von genau 1 bedeutet keine Änderung (0 % Ersparnis), der Grenzfall, in dem beide Größen gleich sind. In der Praxis komprimieren Text und Protokolle gut, weil sie voller sich wiederholender Muster sind, während Fotos und Audio in Formaten wie JPEG oder MP3 bereits komprimiert sind und kaum noch entfernbare Redundanz haben.
Die Rechnung ist exakt, doch ein paar praktische Punkte solltest du im Blick behalten.
Bereits komprimierte Daten können wachsen
Komprimierung schrumpft eine Datei nicht garantiert. Gibst du bereits komprimierte oder zufällige, nicht komprimierbare Daten in einen Kompressor, kann er sie vergrößern, weil das Format Header und Overhead hinzufügt, ohne entfernbare Redundanz zu finden. Dann übersteigt die komprimierte Größe das Original, die Rate fällt unter 1 und die Speicherersparnis wird negativ — ein vollkommen gültiges Ergebnis, das schlicht signalisiert, dass die Daten besser unkomprimiert bleiben.