Download-Zeit Rechner
Gib eine Dateigröße und deine Verbindungsgeschwindigkeit ein, um zu sehen, wie lange der Download dauert.
Bit und Byte erledigt
Tarife werden in Megabit (Mbps) verkauft, Dateien in Megabyte (MB) gemessen. Wir rechnen das für dich um.
Eine ideale Schätzung
Das Ergebnis geht von der vollen Nenngeschwindigkeit aus. In der Praxis dauert es wegen Overhead etwas länger.
Wie lange dauert mein Download?
Dateigröße trifft Verbindungsgeschwindigkeit
Ein Download dauert so lange, wie es braucht, jedes Bit der Datei durch deine Verbindung zu schieben. Die Zeit hängt also nur von zwei Dingen ab: wie groß die Datei ist und wie schnell deine Leitung Daten überträgt. Ein 1-GB-Spiele-Update über eine 100-Mbps-Leitung ist eine ganz andere Wartezeit als dieselbe Datei über eine 10-Mbps-Verbindung.
Gib die Dateigröße ein, wähle die Einheit, gib dann deine Verbindungsgeschwindigkeit und ihre Einheit ein, um die geschätzte Download-Zeit zu sehen.
Die Dateigröße wird in Bit umgerechnet, die Geschwindigkeit in Bit pro Sekunde, und das eine wird durch das andere geteilt.
Zeit = (Dateigröße in Bit) ÷ (Geschwindigkeit in Bit pro Sekunde)Der Haken ist der Unterschied zwischen Bit und Byte. Internettarife werden in Megabit pro Sekunde (Mbps) beworben, Dateien aber in Megabyte (MB) gemessen — und ein Byte sind acht Bit. 100 Mbps sind also nicht 100 MB pro Sekunde, sondern nur 12,5 MB pro Sekunde, weil du durch 8 teilst. Genau diesen Faktor 8 richtig zu treffen, ist der häufigste Fehler beim Schätzen von Download-Zeiten — und genau diesen Schritt nimmt dir der Rechner ab.
Angenommen, du möchtest eine 1-GB-Datei über eine 100-Mbps-Verbindung herunterladen.
Datei in Bit umrechnen
1 GB = 1.000.000.000 Byte × 8 = 8.000.000.000 Bit.
Geschwindigkeit in Bit pro Sekunde umrechnen
100 Mbps = 100.000.000 Bit pro Sekunde.
Teilen
8.000.000.000 ÷ 100.000.000 = 80 Sekunden, also etwa 1,33 Minuten.
Am wichtigsten ist die Einheit, die du für die Geschwindigkeit wählst. Mbps (Megabit) ist der Wert auf fast jedem Breitbandtarif; MB/s (Megabyte) ist das, was ein Download-Manager meist anzeigt, und es ist bei gleicher Verbindung achtmal so groß. Wenn deine Schätzung achtmal zu lang oder zu kurz aussieht, hast du die beiden wahrscheinlich verwechselt. Ansonsten gilt das Ergebnis als Bestfall: Reale Geschwindigkeiten liegen regelmäßig unter dem Nenntarif — wegen geteilter Leitungen, WLAN, Entfernung zum Server und dem Overhead, der jede Datei in zusätzliche Pakete verpackt. Ein Download, den der Rechner mit 80 Sekunden angibt, kann real 90 bis 110 Sekunden brauchen.
Die Rechnung ist exakt, doch ein Download ist mehr als reine Arithmetik.
Eine Schätzung bei idealer Geschwindigkeit
Dieser Rechner geht von einer stabilen Verbindung mit exakt der Nenngeschwindigkeit aus — ohne Overhead, Latenz oder Auslastung. In der Praxis bremsen TCP/IP-Overhead, das WLAN-Signal, ein ausgelasteter Server oder andere Geräte in deinem Netz den Download, sodass er meist etwas länger dauert als der angezeigte Wert. Nutze das Ergebnis als Planungsschätzung, nicht als Garantie.