- Einheit des Blutzuckers
- mg/dl
- Mittlerer Blutzucker
- 154
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Diabetes-Bereich
Mit diesen Werten öffnen7,0%
Ergebnis: 7,0 %Diabetes-Bereich
Der geschätzte HbA1c ist der mittlere Blutzucker in mg/dl plus 46,7, geteilt durch 28,7 — die Regression, die die ADA veröffentlicht. 154 mg/dl (8,6 mmol/l) ergeben 7,0 %. Das schätzt einen Laborwert, ersetzt ihn nicht und sagt nichts über Spitzen und Tiefs.
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Diabetes-Bereich
Mit diesen Werten öffnen5,6%
Normalbereich
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Diabetes-Bereich
Mit diesen Werten öffnenHbA1c = (mittlerer Blutzucker in mg/dl + 46,7) / 28,7
Der HbA1c gibt an, welcher Anteil des Hämoglobins Zucker gebunden hat. Weil rote Blutkörperchen rund drei Monate leben, steht er für den mittleren Blutzucker dieses Zeitraums. Die ADAG-Studie hat beides an 507 Menschen gemessen und eine Gerade dazwischengelegt: mittlerer Blutzucker in mg/dl gleich 28,7 mal HbA1c minus 46,7. Diese Seite liest die Gerade rückwärts, macht also aus einem Mittelwert, den man schon hat, den zugehörigen HbA1c. Bei 154 mg/dl steht da (154 + 46,7) ÷ 28,7 = 7,0 %. In mmol/l lautet dieselbe Beziehung 1,5944 mal HbA1c minus 2,5944 — das ist die mg/dl-Fassung geteilt durch 18, den Faktor der veröffentlichten Tabelle, nicht den molaren 18,0182. Zwei Grenzen bleiben. Erstens ist das eine Schätzung des Laborwerts, nicht der Laborwert. Die Gerade passte gut, aber nicht exakt; ein einzelner HbA1c kann darüber oder darunter liegen, und behandelt wird nach dem gemessenen. Zweitens verdeckt ein Mittelwert seine eigene Streuung. Dieselben 154 mg/dl entstehen aus ruhigen Werten über den ganzen Tag genauso wie aus einem Wechsel zwischen 60 und 250 — zwei sehr verschiedene Lagen mit demselben HbA1c. Alles, was die Lebensdauer roter Blutkörperchen verändert — Anämie, frische Transfusion, Schwangerschaft, manche Hämoglobinvarianten —, hebt die Annahme hinter der Zahl ganz auf.
Die Regression zwischen HbA1c und mittlerem Blutzucker ergab die engste Korrelation (Blutzucker mg/dl = 28,7 × HbA1c − 46,7, R² = 0,84, P < 0,0001) und erlaubt damit, zu jedem HbA1c einen geschätzten mittleren Blutzucker anzugeben.
Die gezeigten Bereiche sind die ADA-Grenzen für einen im Labor gemessenen HbA1c. Ein aus eigenen Messwerten geschätzter Wert ist dieser Test nicht und kann nichts diagnostizieren. Das kann nur eine Ärztin oder ein Arzt.
Der HbA1c setzt eine normale Lebensdauer roter Blutkörperchen voraus. Anämie, frischer Blutverlust oder eine Transfusion, Schwangerschaft, Nierenerkrankungen und manche Hämoglobinvarianten verschieben ihn gegenüber dem echten Mittelwert.
Zwei Menschen können denselben HbA1c haben und sehr verschiedene Tage erleben — der eine ruhig, der andere zwischen Unterzuckerung und Spitzen. Die Zeit im Zielbereich trennt die beiden, der Mittelwert nicht.
Hierzulande steht die IFCC-Einheit auf dem Befund. Die NGSP-Mastergleichung rechnet um: mmol/mol = (HbA1c % − 2,152) / 0,09148. 7,0 % sind also 53 mmol/mol.
Diese Zahl ist mein HbA1c.
Sie ist der HbA1c, der zu Ihrem mittleren Blutzucker auf einer veröffentlichten Geraden gehört. Das Labor misst das glykierte Hämoglobin selbst, und beides kann auseinanderliegen.
Meine Schätzung liegt bei 6,6 %, also habe ich Diabetes.
Die Grenze von 6,5 % gilt für einen gemessenen HbA1c, und die ADA verlangt vor einer Diagnose eine Bestätigung. Eine Schätzung aus Messwerten ist ein Anlass zum Test, kein Befund.
Ein guter HbA1c heißt, das Quartal lief durchgehend gut.
Ein Mittelwert sagt nichts über die Streuung. Häufige Tiefs und häufige Spitzen heben sich zu einem beruhigenden Mittel auf, das keines von beidem beschreibt.
| Bereich | HbA1c (%) |
|---|---|
| Normalbereich | < 5,7 |
| Prädiabetes-Bereich | 5,7 – < 6,5 |
| Diabetes-Bereich | ≥ 6,5Dein Wert |
Zum mittleren Blutzucker in mg/dl 46,7 addieren und durch 28,7 teilen. Das ist die ADAG-Regression von Nathan und Kollegen aus dem Jahr 2008, die auch die ADA verwendet. In mmol/l den Mittelwert vorher mit 18 multiplizieren.
Rund 154 mg/dl beziehungsweise 8,6 mmol/l. Genau dieses Paar steht in der veröffentlichten Umrechnungstabelle der ADA.
Die ADA ordnet einen gemessenen HbA1c unter 5,7 % dem Normalbereich zu, 5,7 bis 6,4 % dem Prädiabetes-Bereich und ab 6,5 % dem Diabetes-Bereich. Diese Grenzen gelten für einen Laborwert, nicht für eine Schätzung aus dem Messgerät.
Die ADAG-Gerade passte auf ihre 507 Teilnehmer eng, aber nicht exakt, ein einzelner Wert kann also darüber oder darunter liegen. Anämie, Schwangerschaft, Nierenerkrankungen und Hämoglobinvarianten verschieben ihn zusätzlich.
Deutsche Labore geben die IFCC-Einheit statt eines Prozentwerts an. Die NGSP-Mastergleichung rechnet um: mmol/mol = (HbA1c % − 2,152) / 0,09148, aus 7,0 % werden also 53 mmol/mol.
Ja — im Rechner auf „mittleren Blutzucker suchen“ umstellen oder den HbA1c mit 28,7 multiplizieren und 46,7 abziehen. Aus 8 % werden so 183 mg/dl, das sind 10,2 mmol/l.
Information, keine medizinische Beratung.
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