- Bodentemperatur
- 25°C
- Taupunkt am Boden
- 15°C
1.250m
Mit diesen Werten öffnen1.250m
Ergebnis: 1.250 mDie flache Basis einer Schönwetter-Quellwolke liegt rund 125 Meter über Grund je Grad Abstand zwischen Bodentemperatur und Taupunkt. Bei 25 °C und 15 °C Taupunkt sind das 1250 m, also etwa 4101 ft. Eine Faustregel für konvektive Bewölkung, genau auf einige hundert Fuß.
1.250m
Mit diesen Werten öffnen2.250m
Mit diesen Werten öffnen750m
Mit diesen Werten öffnenWolkenuntergrenze (m) = 125 × (T − Td)
| Temperatur, Taupunkt | In Fuß | Wolkenuntergrenze |
|---|---|---|
| 20, 20 | 0 ft — gesättigt, Wolke am Boden | 0 |
| 22, 16 | 2461 ft | 750 |
| -3, -10 | 2871 ft | 875 |
| 25, 15 | 4101 ft | 1250 |
| 15, -2 | 6972 ft | 2125 |
| 30, 12 | 7382 ft | 2250 |
| 28, 4 | 9843 ft | 3000 |
Die Wolkenuntergrenze ist die Höhe, in der aufsteigende Bodenluft auf ihren Taupunkt abkühlt und kondensiert — die flache Basis von Schönwetter-Quellwolken, auch Kondensationsniveau genannt. Bei 25 °C und einem Taupunkt von 15 °C liegt sie rund 1250 m über Grund.
Aufsteigende Luft kühlt sich um etwa 9,8 K je Kilometer ab, ihr Taupunkt sinkt dabei nur um rund 1,8 K je Kilometer. Die beiden Kurven nähern sich also mit etwa 8 K je Kilometer an, und umgekehrt sind das 0,125 km je Kelvin. James Espy hat das schon vor rund zweihundert Jahren bemerkt, und die Regel trägt bis heute seinen Namen.
Der Abstand misst, wie trocken die Bodenluft ist. Ein großer Abstand bedeutet, dass das aufsteigende Paket hoch steigen muss, bis es sättigt — also eine hohe Untergrenze; ein kleiner Abstand ergibt eine tiefe. Jedes Grad Abstand ist rund 125 m Höhe wert.
Ja — die Formel braucht nur die Differenz, beide Werte dürfen also negativ oder null sein. Eine Bodentemperatur von 15 °C mit einem Taupunkt von -2 °C ergibt 17 Grad Abstand und eine Untergrenze nahe 2125 m. Ein Taupunkt über der Lufttemperatur kann nicht auftreten, deshalb bleibt das Ergebnis dort auf null stehen.
Es ist eine schnelle Faustregel für konvektive Wolken aus einer gut durchmischten Bodenschicht. Echte Temperaturgradienten schwanken, die wahre Untergrenze kann also um einige hundert Fuß abweichen, und über Schicht- oder Frontwolken sagt die Methode nichts. Nimm sie als erste Schätzung, nicht als Ersatz für einen Radiosondenaufstieg.
Information, keine Fachberatung.
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