Werbefrei, ohne AnmeldungGeprüft 2026-08-23

Windkraft-Leistungsrechner

Ergebnis

42.336,00W

Ergebnis: 42.336,00 W

Die Windleistung wächst mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit: doppelter Wind bedeutet achtfache Leistung. Ein Rotor mit 100 m² bei 12 m/s und einem Beiwert von 0,4 liefert rund 42,3 kW. Mehr als 16/27 der Windleistung kann kein Rotor entnehmen — das Betz-Limit, rund 0,593.

Die Zahlen auf einen Blick

Festgehalten: Luftdichte 1,225 kg/m³, Überstrichene Rotorfläche 100,0 m², Windgeschwindigkeit 12,0 m/s.

Leistungsbeiwert CpErgebnis (W)
0,30031.752,00
0,35037.044,00
0,400Dein Wert42.336,00
0,45047.628,00
0,50052.920,00

Beispiele durchgerechnet

Fall 1
Luftdichte
1.225kg/m³
Überstrichene Rotorfläche
100
Windgeschwindigkeit
12m/s
Leistungsbeiwert Cp
0.4

42.336,00W

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Fall 2
Luftdichte
1.2kg/m³
Überstrichene Rotorfläche
50
Windgeschwindigkeit
8m/s
Leistungsbeiwert Cp
0.45

6.912,00W

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Fall 3
Luftdichte
1.225kg/m³
Überstrichene Rotorfläche
100
Windgeschwindigkeit
12m/s
Leistungsbeiwert Cp
0.593

62.763,12W

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So wird gerechnet

P = ½ × ρ × A × v³ × Cp

  1. SchrittLuftdichte: 1,225 kg/m³ auf Meereshöhe bei 15 °C, in der Höhe weniger.
  2. SchrittÜberstrichene Fläche: π × r² bei Radius r, in Quadratmetern.
  3. SchrittWindgeschwindigkeit in m/s — km/h durch 3,6 — und sie geht hoch drei ein.
  4. ErgebnisLeistungsbeiwert: real 0,35 bis 0,45, nie über 0,593.

Referenztabelle

Dichte, Fläche, Tempo, CpWas die Zeile zeigtLeistung
1,225, 100, 0, 0,4Kein Wind, keine Leistung0
2, 1, 1, 0,5Einheitenprobe: ein Quadratmeter bei 1 m/s0,5
1,225, 1, 10, 0,5Ein Quadratmeter bei 10 m/s306,25
1,2, 50, 8, 0,45Kleine Anlage an einem warmen Tag6912
1,225, 100, 12, 0,4Realistischer Rotor und Beiwert42336
1,225, 100, 12, 0,593Derselbe Rotor am Betz-Limit62763,12

Fragen

Wie berechne ich die Leistung einer Windkraftanlage?

Mit der Windleistungsformel P = ½ × ρ × A × v³ × Cp. Nimm die halbe Luftdichte mal der überstrichenen Fläche, mal der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit und mal dem Leistungsbeiwert. Mit kg/m³, m² und m/s kommt die Leistung in Watt heraus — 1,225, 100 m², 12 m/s und 0,4 ergeben rund 42,3 kW.

Was ist der Leistungsbeiwert Cp?

Er ist der Anteil der Windleistung, den die Anlage tatsächlich entnimmt, zwischen 0 und 1. Er kann das Betz-Limit von 0,593 nie überschreiten, weil die Luft den Rotor weiter in Bewegung verlassen muss. Moderne Anlagen erreichen in der Praxis etwa 0,35 bis 0,45.

Was ist das Betz-Limit?

Es ist der theoretische Höchstanteil der kinetischen Windenergie, den ein Rotor in mechanische Leistung umwandeln kann: 16/27, also rund 59,3 %. Albert Betz leitete ihn 1919 für jede Turbine mit offener Strömung her, denn eine vollständig abgebremste Luft würde gar nicht mehr hindurchströmen. Es ist eine hergeleitete Schranke und keine Messung — deshalb endet das Beiwert-Feld hier bei 0,593.

Warum bringt doppelter Wind die achtfache Leistung?

Weil die Windgeschwindigkeit hoch drei eingeht. Die Leistung wächst mit v³, doppelte Geschwindigkeit sind also 2³ = 8 mal so viel und dreifache 27 mal so viel. Deshalb entscheiden ein paar Meter pro Sekunde mehr Jahresmittel darüber, ob sich ein Standort lohnt.

Woher kommen die 1,225 kg/m³?

Das ist die Luftdichte der Normatmosphäre auf Meereshöhe, bei 15 °C und 1013,25 hPa. Warme Luft und größere Höhe sind dünner, derselbe Rotor liefert dort weniger; an einem heißen Tag auf 1000 m rechnet man eher mit 1,1 kg/m³. Genau dafür ist das Feld veränderbar.

Welche Einheiten gehören hinein?

Durchgehend SI: kg/m³ für die Dichte, m² für die Fläche und m/s für die Windgeschwindigkeit, heraus kommen Watt. Liegt der Wind in km/h vor, teile zuerst durch 3,6. Tausend Watt sind ein Kilowatt, 42336 W sind also 42,3 kW.

Quellen und letzte Prüfung

  1. en.wikipedia.org

Information, keine Fachberatung.