Rente mit 63 für Jahrgang 1959

Abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte nach § 236b SGB VI.

Frühester Rentenbeginn
64 J. 2 Mon.
Regulärer Rentenbeginn
66 J. 2 Mon.
Maximaler Abschlag
Keiner

Diese Berechnung ist eine Orientierungshilfe und ersetzt nicht Ihre offizielle Rentenauskunft der Deutschen Rentenversicherung (die Sie ab dem 27. Lebensjahr automatisch erhalten).

Wann beginnt Ihre Rente?

Voraussichtlicher Rentenbeginn für Jahrgang 1959 mit Rente mit 63, ausgehend von einem Geburtsmonat Januar.

März 2023

Der genaue Monat verschiebt sich nach Ihrem tatsächlichen Geburtstag — die Rente startet immer im Folgemonat der Vollendung des Mindestalters (§ 99 SGB VI).

Rente mit Aufschub — jeder Monat bringt 0,5 % mehr

Schätzen Sie Ihre Bruttorente anhand Ihrer Entgeltpunkte oder Ihres Bruttogehalts.

Aktueller Rentenwert (Stand 2025): 40.79 € pro Entgeltpunkt.

Bruttorente regulär
1.632 €/Mon.
Zuschlag
+6 %
Mehr pro Monat
+98 €
Tatsächliche Rente
1.730 €/Mon.
Mehreinnahme durch Aufschub über 17.6 Jahre Lebenserwartung
+ 20.676

Jeder Monat Aufschub erhöht die Rente lebenslang um 0,5 % (§ 77 SGB VI). Maximal 36 Monate Aufschub sind üblich.

Nettorente-Schätzung

Brutto-Netto-Aufteilung nach Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Einkommensteuer.

Netto: 1.295 €Steuer: 131 €Pflege: 59 €KVdR: 147 €Brutto1.632
  • Netto1.29579 %
  • Steuer1318 %
  • Pflege594 %
  • KVdR1479 %

Entwicklung des Rentenwerts

Der Rentenwert pro Entgeltpunkt wird jährlich zum 1. Juli per Rentenwertbestimmungsverordnung angepasst — hier die Entwicklung seit 2020 samt Prognose für 2026.

0 €10 €20 €30 €40 €33,05 €202033,47 €202134,19 €202236,02 €202337,60 €202440,79 €202542,22 €2026** Prognose

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Jahrgangsvergleich

Wie sich Ihre Altersgrenze gegenüber benachbarten Jahrgängen unterscheidet.

65 J.66 J.67 J.194719571967197719871997200720111959Jahrgang

Jahrgang 1959: Regelaltersgrenze 66 J., 2 M..

Lohnt sich ein späterer Rentenbeginn?

Jeder Monat Aufschub bringt 0,5 % mehr Rente lebenslang (§ 77 SGB VI). Die Break-Even-Analyse zeigt, ab welchem Jahr die aufgeschobene Rente insgesamt mehr einbringt als der reguläre Beginn.

0 €100 k€200 k€300 k€400 k€024681012141618Break-Even nach 19 J.Jahre nach Regelaltersgrenze

Fahre mit der Maus über die Linien, um den Verlauf pro Jahr zu sehen.

Regulär (1.632 €/Monat)Aufschub (+3 J., 1.925 €/Monat)

Besteuerung der Rente — Jahrgang 1959

Der Besteuerungsanteil Ihrer Rente richtet sich nach dem Jahr des Rentenbeginns (§ 22 Nr. 1 EStG). Für Jahrgang 1959 beginnt die Rente mit 63 voraussichtlich im März 2023 — davon ist der unten genannte Anteil steuerpflichtig. Ob tatsächlich Steuern anfallen, hängt vom Grundfreibetrag und weiteren Einkünften ab.

Rentenbeginn
2023
Besteuerungsanteil
82,5 %
Steuerpflichtig (Beispiel/Jahr)
16.153 €

Beispielrechnung mit 40 Entgeltpunkten zum aktuellen Rentenwert. Die konkrete Steuer hängt vom individuellen Steuersatz ab.

Hinzuverdienst & Teilrente

Seit dem 1. Januar 2023 gibt es für alle Altersrenten — auch bei der Rente mit 63 — keine Hinzuverdienstgrenze mehr (Altersrenten-Hinzuverdienstneuregelungsgesetz).

Keine Hinzuverdienstgrenze

Sie dürfen unbegrenzt neben Ihrer Rente dazuverdienen. Ihr Hinzuverdienst zählt weiterhin als Einkommen und wird im Rahmen der Einkommensteuer versteuert.

  • Vor Erreichen der Regelaltersgrenze zahlen Sie aus dem Hinzuverdienst weiter Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und erwerben zusätzliche Entgeltpunkte.
  • Eine Teilrente (10–99 % der Vollrente) können Sie flexibel wählen — dies ist ein sanfter Übergang in den Ruhestand und spart ggf. Steuern.
  • Für Erwerbsminderungsrenten (nicht hier dargestellt) gelten weiterhin strengere Hinzuverdienstregeln.

Wartezeit & Beitragsjahre

Für jede Rentenart gilt eine Mindestversicherungszeit (Wartezeit). Nur wenn diese erfüllt ist, haben Sie einen Anspruch. Beitragszeiten, Kindererziehungszeiten und Zeiten aus einem Versorgungsausgleich werden angerechnet.

Rente mit 675 Jahre
Rente mit 6345 Jahre
Rente ab 6335 Jahre
Schwerbehinderten-Rente35 Jahre

Rechtsgrundlagen: §§ 50 und 51 SGB VI. Die 45-Jahres-Wartezeit ist die strengste Hürde und schließt bestimmte Zeiten (z. B. Arbeitslosigkeit in den letzten 2 Jahren vor Rentenbeginn) aus.

Kindererziehungszeiten

Kinder bringen zusätzliche Entgeltpunkte. Wie viel Rente bedeuten Ihre Kindererziehungszeiten?

  • Vor 1992 geborene Kinder: 2,5 EP
  • Ab 1992 geborene Kinder: 3,0 EP

Andere Rentenarten für Jahrgang 1959

Die Altersgrenzen und Abschläge folgen direkt aus dem Sechsten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VI).

Häufige Fragen zu Jahrgang 1959

Wann kann ich in Rente (Jahrgang 1959, Rente mit 63)?

Für Jahrgang 1959 liegt der Rentenbeginn für die Rente mit 63 bei 64 J. 2 Mon.. Diese Rente ist abschlagsfrei.

Wie hoch ist die Regelaltersgrenze für Jahrgang 1959?

Die Regelaltersgrenze nach § 235 SGB VI beträgt für Jahrgang 1959 66 J. 2 Mon..

Was kostet jeder Monat früherer Rentenbeginn?

Jeder Monat vor der Regelaltersgrenze reduziert die Rente um 0,3 % lebenslang. Bei einer Beispiel-Bruttorente von 1631.6 €/Monat entspricht das etwa 4.89 € pro Monat je vorgezogenem Monat.

Kann ich auch später als zur Regelaltersgrenze in Rente gehen?

Ja. Jeder Monat Aufschub über die Regelaltersgrenze hinaus erhöht die Rente um 0,5 % (§ 77 SGB VI). Das kann sich bei längerer Lebenserwartung lohnen — siehe Break-Even-Abschnitt.

Zählen Kindererziehungszeiten als Beitragsjahre?

Ja. Pro Kind werden 3 Jahre Kindererziehungszeit angerechnet (Kinder ab 1992 geboren). Diese Zeiten zählen für die 35- und 45-Jahre-Grenzen und bringen zusätzliche Entgeltpunkte.

Wie viel von meiner Rente muss ich versteuern (Jahrgang 1959)?

Der Besteuerungsanteil richtet sich nach dem Jahr des Rentenbeginns. Für Jahrgang 1959 mit Rente mit 63 beginnt die Rente voraussichtlich März 2023 — davon sind 82,5 % steuerpflichtig (§ 22 Nr. 1 EStG). Bei einer Beispielrente von 19579 €/Jahr entspricht das etwa 16153 € im steuerpflichtigen Bruttobetrag — ob und wie viel Steuer tatsächlich anfällt, hängt vom Grundfreibetrag und weiteren Einkünften ab.

Darf ich neben der Rente dazuverdienen?

Ja, und seit dem 1. Januar 2023 gibt es für alle Altersrenten keine Hinzuverdienstgrenze mehr (Altersrenten-Hinzuverdienstneuregelungsgesetz). Das gilt für die Regelaltersrente ebenso wie für alle vorgezogenen Altersrenten (Rente mit 63, besonders langjährig Versicherte, Schwerbehindertenrente). Ihr Hinzuverdienst wird aber weiterhin als Einkommen versteuert.

Wie viele Beitragsjahre brauche ich für die Rente mit 63?

Für die Rente mit 63 ist die Wartezeit (Mindestversicherungszeit) 45 Jahre. Die allgemeine Wartezeit für die Regelaltersrente beträgt 5 Jahre (§ 50 SGB VI). Für die Rente ab 63 mit Abschlag und die Schwerbehindertenrente sind 35 Jahre erforderlich; für die abschlagsfreie Rente mit 45 Beitragsjahren müssen es 45 Jahre sein (§§ 51, 236, 236a, 236b SGB VI).

Wie entwickelt sich der Rentenwert pro Entgeltpunkt?

Der aktuelle Rentenwert beträgt 40,79 €/Monat pro Entgeltpunkt. Er wird jedes Jahr zum 1. Juli per Rentenwertbestimmungsverordnung angepasst und orientiert sich an der Lohnentwicklung, der Nachhaltigkeitsrücklage und dem Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern. 2026 wird voraussichtlich ein Rentenwert von 42,22 € erreicht — das entspricht einer Steigerung von rund 28 % gegenüber 2020.

Wann bekomme ich meine Rente konkret ausgezahlt?

Bei einem Geburtsmonat Januar und einem Mindestalter von 64 J. 2 Mon. für die Rente mit 63 liegt der frühestmögliche Rentenbeginn im März 2023. Der genaue Monat verschiebt sich je nach Ihrem Geburtstag. Die Rente wird monatlich im Nachhinein ausgezahlt und beginnt nach § 99 SGB VI rückwirkend mit dem Ersten des Monats, der auf die Vollendung des Mindestalters folgt.

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