Lumen in Watt Rechner
Gib den Lichtstrom in Lumen und die Lichtausbeute in lm/W ein, um die geschätzte Wattzahl zu ermitteln — der entscheidende Wert beim Vergleich alter Glühbirnen mit modernen LEDs.
Funktioniert für alle Lampentechnologien
Die Formel W = lm geteilt durch lm/W gilt für Glühlampen, Halogen, Energiesparlampen und LEDs gleichermaßen. Gib einfach die Lichtausbeute deines Lampentyps ein, um die geschätzte Wattzahl zu erhalten.
Lichtausbeute schwankt je nach Modell und Bedingungen
Veröffentlichte Lichtausbeute-Werte sind Laborwerte unter Normbedingungen. Die tatsächliche Leistung hängt von Farbtemperatur, Umgebungstemperatur, Alter und Treiber-Verlusten ab. Details findest du im Abschnitt Grenzen und wichtige Hinweise.
Was ist Lichtausbeute?
Die wichtigste Kenngröße beim Vergleich von Lampentechnologien
Die Lichtausbeute gibt an, wie viel sichtbares Licht eine Lampe pro verbrauchtem Watt Strom erzeugt, und wird in Lumen pro Watt (lm/W) angegeben. Eine höhere Lichtausbeute bedeutet mehr Licht bei gleicher Leistung. Teilt man eine Zielhelligkeit in Lumen durch die Lichtausbeute des gewünschten Lampentyps, erhält man die Wattzahl, die diese Lampe benötigt, um die Helligkeit zu erreichen — das ist die Grundlage des weltweiten Wechsels von Glühbirnen zu LEDs.
Gib Lumen und Lichtausbeute in lm/W ein und erhalte sofort die geschätzte Wattzahl.
Teile den Lichtstrom in Lumen durch die Lichtausbeute in lm/W, um die geschätzte Wattzahl zu erhalten.
W = lm ÷ (lm/W)Um eine 60-W-Glühbirne (ca. 800 lm) durch eine LED mit 100 lm/W zu ersetzen, lautet die Rechnung 800 ÷ 100 = 8 W. Eine hellere 1.600-Lumen-Lampe mit derselben Lichtausbeute benötigt 1.600 ÷ 100 = 16 W. Beim Vergleich mit einer Halogenlampe (20 lm/W) wären 800 lm ÷ 20 = 40 W nötig — immer noch weniger als eine Glühbirne, aber weit mehr als eine LED.
Die Wattzahl zeigt dir, wie viel Leistung eine Lampe mit der angegebenen Lichtausbeute benötigt, um deine Zielhelligkeit zu liefern. Als Richtwert gilt: Eine typische Leseleuchte im Wohnzimmer braucht etwa 400–800 lm, eine Küchendeckenleuchte 1.500–3.000 lm und ein heller Büroarbeitsplatz 3.000–6.000 lm. Ist die geschätzte Wattzahl unerwartet hoch, liegt das meist an einem niedrigen Lichtausbeute-Wert — Glühlampen erreichen nur 10–17 lm/W, weshalb der Wechsel zu LEDs (80–120 lm/W) den Beleuchtungsenergieverbrauch um 75–85 % senkt. Verwende den Rechner, um zwei Lampentechnologien direkt zu vergleichen: Gib dasselbe Lumen-Ziel zweimal mit unterschiedlichen Lichtausbeute-Werten ein, um den Watt-Unterschied sofort abzulesen.
Dieser Rechner liefert eine Schätzung auf Basis nominaler Lichtausbeute-Werte.
Lichtausbeute-Angaben sind Nominalwerte und schwanken in der Praxis
Hersteller veröffentlichen Lichtausbeute-Werte unter Normbedingungen (25 °C, Nennbetriebsstrom). Im realen Betrieb ist die Lichtausbeute typischerweise 5–15 % niedriger — durch Wärmeentwicklung im Leuchtmittel, Verluste im LED-Treiber und Lichtminderung durch Alterung. Prüfe stets die auf der Verpackung angegebene Wattzahl, bevor du eine Kaufentscheidung triffst.