Deckenventilator-Größe berechnen Durchmesser passend zum Raum
Gib Länge und Breite des Raums ein. Du bekommst den empfohlenen Flügeldurchmesser und die Luftleistung, auf die du beim Kauf achten solltest.
Die Grundfläche entscheidet
Der Durchmesser richtet sich nach der Grundfläche des Raums, nicht nach der Deckenhöhe.
Achte auf die Luftleistung
Zwei Ventilatoren mit gleichem Durchmesser können sehr unterschiedlich viel Luft bewegen. Die CFM-Angabe ist die ehrliche Zahl.
Welche Größe sollte mein Deckenventilator haben?
Auf einen Blick
Deckenventilatoren werden über den Flügeldurchmesser ausgewählt — den Kreis, den die Flügel überstreichen — und dieser Durchmesser ergibt sich aus der Grundfläche des Raums. Ein kleines Schlafzimmer unter 7 m² braucht rund 80 cm, ein Wohnzimmer mit 20 m² etwa 120 cm, und alles über 37 m² verlangt 137 cm oder mehr — oder zwei kleinere Ventilatoren.
Die veröffentlichte Empfehlung besteht aus Flächenklassen. Jede Klasse nennt einen Bereich statt einer einzelnen Zahl, denn eine Größe darüber oder darunter funktioniert immer noch — der Rechner gibt die Mitte der Klasse zurück, die sichere Wahl für die Mitte des Bereichs.
| Raumfläche | Durchmesser | In Zoll | Luftleistung (CFM) |
|---|---|---|---|
| bis 7 m² | 74–91 cm | 29–36 in | ≥ 1.000 |
| bis 13 m² | 91–107 cm | 36–42 in | ≥ 1.500 |
| bis 21 m² | 112–127 cm | 44–50 in | ≥ 3.000 |
| bis 37 m² | 127–137 cm | 50–54 in | ≥ 4.000 |
| über 37 m² | 137–183 cm | 54–72 in | ≥ 6.000 |
Nach der zweiten Spalte kaufst du ein; die vierte entscheidet, ob der Ventilator den Raum tatsächlich kühlt. CFM — Kubikfuß pro Minute — ist die Luftmenge, die der Ventilator auf höchster Stufe bewegt, und Hersteller für den US-Markt müssen diesen Wert angeben. Ein günstiger 132-cm-Ventilator schafft vielleicht 3.000 CFM, während ein guter derselben Größe auf 6.000 kommt.
Fläche = Länge × Breite → Klasse nachschlagen → Durchmesser = Mitte der KlasseMit diesen Werten startet der Rechner.
Grundfläche messen
5 m × 4 m = 20 m².
In Quadratfuß umrechnen
Die Größenklassen sind in Quadratfuß veröffentlicht: 20 × 10,764 = 215 ft².
Klasse bestimmen
215 ft² fällt in die Klasse „bis 225 ft²“, die 44–50 in Durchmesser und mindestens 3.000 CFM verlangt.
Mitte nehmen
(44 + 50) ÷ 2 = 47 in = 119,4 cm. In der Praxis kaufst du den 120-cm-Ventilator aus dem Regal — genau dafür ist die Empfehlung da.
Der Durchmesser ist ein Ausgangspunkt, und drei Dinge verschieben ihn.
Hohe Decken brauchen mehr Luftleistung, keinen größeren Durchmesser. Die Klassen setzen eine übliche Deckenhöhe von 2,40–2,70 m voraus. Darüber behältst du den Durchmesser bei und wählst ein Modell mit höherer CFM-Angabe, aufgehängt an einer Stange, sodass die Flügel etwa 2,40 m über dem Boden sitzen. Ein Ventilator direkt unter einer 3,50-m-Decke bewegt vor allem die Luft an der Decke.
Lange Räume brauchen zwei Ventilatoren statt eines riesigen. Sobald ein Raum in der langen Richtung über 5–6 m hinausgeht, bleibt am hinteren Ende die Luft stehen. Zwei Ventilatoren, jeweils für die halbe Fläche ausgelegt und gleichmäßig verteilt, schlagen einen überdimensionierten.
Die Flügel brauchen Abstand. Als Faustregel bleiben mindestens 45–60 cm zwischen Flügelspitze und Wand oder Dachschräge, und die Flügel hängen mindestens 2,10 m über dem Boden. Passt der empfohlene Durchmesser damit nicht in den Raum, nimmst du eine Größe kleiner.
Für die Kühllast selbst — die Zahl, die über eine Klimaanlage statt eines Ventilators entscheidet — gibt es den BTU-Rechner für Klimaanlagen.
Eine Faustregel für rechteckige Räume
Der Rechner multipliziert Länge mit Breite und geht damit von einem weitgehend rechteckigen Raum mit einem Ventilator in der Mitte aus. L-förmige Grundrisse, offene Wohnbereiche und Räume mit Dachschräge brauchen Augenmaß: Lege den Ventilator für den Bereich aus, über dem er hängt, oder teile die Fläche auf zwei Geräte auf.
Die Flächenklassen selbst sind Branchenempfehlung, keine Norm mit Toleranzen — die Tabellen einzelner Hersteller weichen an den Grenzen um ein bis zwei Zoll ab. Eine Größe darüber oder darunter richtet keinen Schaden an. Und Ventilatoren senken die Lufttemperatur nicht; sie lassen einen Raum um ein paar Grad kühler wirken, solange du im Luftstrom sitzt. Deshalb spart es Strom, den Ventilator im leeren Raum auszuschalten — bei einer Klimaanlage gilt das so nicht.