Beaufort-Skala Rechner
Gib eine Windgeschwindigkeit in km/h ein und erhalte sofort die Windstärke nach Beaufort sowie den Wert in Metern pro Sekunde — die Skala aus Schifffahrt und Wetterdienst.
WMO-Standard
Die hier verwendete Beaufort-Tabelle entspricht den Definitionen der Weltorganisation für Meteorologie (WMO): 13 Stufen von 0 (Windstille) bis 12 (Orkan), jeweils mit einer genauen Untergrenze in m/s.
Mittelwind, keine Böen
Die Beaufort-Skala bezieht sich auf den 10-Minuten-Mittelwind in 10 m Höhe. Böen können deutlich höher ausfallen — prüfe daher immer die vollständige Wettervorhersage.
Was ist die Beaufort-Skala?
Von Windstille bis Orkan in 13 Stufen
Die Beaufort-Skala ist ein numerisches System, das die Windstärke von 0 (völlige Stille) bis 12 (Orkan) anhand beobachtbarer Auswirkungen auf Land und See bewertet. Ursprünglich 1805 von dem britischen Admiral Sir Francis Beaufort entwickelt und später von der WMO übernommen, ist sie das Standardklassifikationssystem in Seewetterberichten, Küstenvorhersagen und Segelführern weltweit.
Gib eine Windgeschwindigkeit in km/h ein und sieh sofort die Windstärke nach Beaufort — ohne manuelle Tabelle oder Diagramm.
Der Rechner wandelt zunächst km/h in Meter pro Sekunde um und sucht dann die Windstärke in der WMO-Tabelle. Jede Stufe hat eine Untergrenze in m/s; das Ergebnis ist die höchste Stufe, deren Untergrenze deine Eingabe nicht überschreitet.
m/s = km/h ÷ 3,6 → Windstärke (WMO-Untergrenzentabelle)Für 30 km/h: durch 3,6 teilen ergibt 8,33 m/s. In der WMO-Tabelle hat Stufe 5 eine Untergrenze von 8,0 m/s und Stufe 6 benötigt 10,8 m/s. Da 8,33 zwischen diesen Grenzen liegt, ist das Ergebnis Windstärke 5. Der m/s-Wert ist eine direkte Einheitenumrechnung und immer exakt.
Jede Beaufort-Stufe beschreibt ein Band von Windgeschwindigkeiten mit charakteristischen Auswirkungen, die sich ohne Messgeräte beobachten lassen. Stufe 0 (Windstille, unter 0,5 m/s) bedeutet, dass Rauch senkrecht aufsteigt und die See spiegelglatt ist. Stufe 1–2 (leiser Zug bis leichte Brise, 0,5–3,3 m/s) erzeugt leichte Kräuselungen auf dem Wasser und treibt Rauch sanft ab. Stufe 3 (schwacher Wind, 3,4–5,4 m/s) bewegt Blätter und streckt leichte Fahnen — angenehm für Aktivitäten im Freien. Stufe 4–5 (mäßiger bis frischer Wind, 5,5–10,7 m/s) wirbelt Staub auf Straßen auf und lässt kleine Bäume schwanken. Stufe 6 (starker Wind, 10,8–13,8 m/s) bewegt große Äste und macht Schirme schwer zu halten. Stufe 7–8 (steifer bis stürmischer Wind, 13,9–20,7 m/s) erschwert das Gehen gegen den Wind erheblich und erzeugt Schaumstreifen auf dem Meer. Stufe 9–10 (Sturm bis schwerer Sturm, 20,8–28,4 m/s) kann Gebäude beschädigen und hohe Wellen erzeugen. Stufe 11 (orkanartiger Sturm, 28,5–32,6 m/s) ist selten und verursacht weitreichende Schäden. Stufe 12 (Orkan, ab 32,7 m/s) verwüstet Bauwerke und erzeugt phänomenale Seen — tritt nur in tropischen Wirbelstürmen und extremen außertropischen Stürmen auf.
Die Beaufort-Skala ist eine gestufte Klassifikation, keine kontinuierliche Messung, sodass jede Stufe einen Bereich von Geschwindigkeiten abdeckt.
Stufenbreite und Grenzwerteffekte
Da Beaufort eine gestufte Skala ist, werden ein Wind von 10,7 m/s (Stufe 5) und einer von 10,8 m/s (Stufe 6) unterschiedlich eingestuft, obwohl sie nur 0,1 m/s auseinanderliegen. Der genaue m/s-Wert ist die präzisere Angabe für technische oder planerische Zwecke.