Werbefrei, ohne AnmeldungGeprüft 2026-08-24

Leistungsfaktor-Rechner

Ergebnis

0,800

Ergebnis: 0,800
Wie sich das Ergebnis ändertVA → 

Der Leistungsfaktor ist Wirkleistung geteilt durch Scheinleistung: 800 W von 1000 VA sind 0,8, also leisten 80 % der gelieferten Leistung nutzbare Arbeit. Er ist ein Verhältnis, kein Winkel — der Phasenwinkel ist sein Arkuskosinus, hier 36,9°. Ein Wert nahe 1 ist ideal.

Beispiele durchgerechnet

So wird gerechnet

PF = P ÷ S

  1. SchrittDie Wirkleistung in Watt eintragen — das, was ein Wattmeter anzeigt.
  2. SchrittDie Scheinleistung in Voltampere eintragen, also Spannung mal Strom.
  3. ErgebnisDen Leistungsfaktor zwischen 0 und 1 ablesen; sein Arkuskosinus ist der Phasenwinkel.

Referenztabelle

P, SPhasenwinkelLeistungsfaktor
230, 40054,9°0,575
600, 100053,1°0,600
1500, 200041,4°0,750
800, 100036,9°0,800
1000, 10001,000

Fragen

Wie berechne ich den Leistungsfaktor?

Teile die Wirkleistung durch die Scheinleistung. Bei 800 W Wirkleistung und 1000 VA Scheinleistung ist das 800 ÷ 1000 = 0,8, also leisten 80 % der gelieferten Leistung nutzbare Arbeit.

Was unterscheidet Wirk- und Scheinleistung?

Die Wirkleistung in Watt leistet nutzbare Arbeit und ist das, was ein Wattmeter anzeigt. Die Scheinleistung in Voltampere ist Spannung mal tatsächlich gezogenem Strom. Sind Strom und Spannung phasenverschoben, ist die Scheinleistung größer, und ihr Verhältnis ist der Leistungsfaktor.

Was ist ein guter Leistungsfaktor?

Ein Leistungsfaktor nahe 1 ist ideal, denn dann leistet fast die gesamte gelieferte Leistung nutzbare Arbeit. Rein ohmsche Lasten wie Heizungen liegen bei 1. Werte unter etwa 0,9 werden bei Industriekunden oft mit Aufschlägen belegt, weil der zusätzliche Strom Verluste erhöht.

Wie komme ich damit auf die Blindleistung?

Die Blindleistung ist die dritte Seite des Leistungsdreiecks, Q = √(S² − P²), und pendelt hin und her, ohne netto Arbeit zu leisten. Bei 1000 VA und 800 W sind das √(1000² − 800²) = 600 VAR.

Warum muss die Scheinleistung mindestens die Wirkleistung sein?

Die Scheinleistung enthält die Wirkleistung — sie ist die Hypotenuse des Leistungsdreiecks, mit der Wirkleistung als Kathete. Eine Hypotenuse kann nie kürzer als eine Kathete sein, also gilt immer S ≥ P. Trägst du weniger ein, kommt ein Faktor über 1 heraus, der physikalisch nichts bedeutet.

Quellen und letzte Prüfung

  1. en.wikipedia.org

Information, keine Fachberatung.